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<title>Doping</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Doping</span></h1>
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<p>Unter <b>Doping</b> versteht man die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung bzw. zum Erhalt der – meist sportlichen – Leistung.
</p><p>Im <a href="Sport" title="Sport">Sport</a> ist Doping verboten, da die – für die Sportler häufig mit dem <a href="#Risiken">Risiko einer Gesundheitsschädigung</a> einhergehende – Anwendung von Dopingmitteln zu einer ungleichen Chancenverteilung im sportlichen Wettbewerb führt. Darüber besteht eine Verwandtschaft zum <a href="Medikamentenmissbrauch" class="mw-redirect" title="Medikamentenmissbrauch">Medikamentenmissbrauch</a> mit der Gefahr des Entstehens von <a href="Abh%C3%A4ngigkeit_(Medizin)" title="Abhängigkeit (Medizin)">Abhängigkeiten</a> bis hin zur <a href="Abh%C3%A4ngigkeit_von_psychoaktiven_Substanzen" title="Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen">Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen</a>.
</p><p>Eine einheitliche Logik der Verbote gibt es nicht: In jedem Jahr wird im Spätherbst die Liste der verbotenen Substanzen durch die <a href="Welt-Anti-Doping-Agentur" title="Welt-Anti-Doping-Agentur">Welt-Anti-Doping-Agentur</a> (WADA)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> überprüft; die neue Liste gilt dann ab 1.&nbsp;Januar des folgenden Jahres. Trotz kurzer Zeit, in der man beim <a href="Dopingtest" title="Dopingtest">Dopingtest</a> das Vorhandensein von Dopingsubstanzen im Urin nachweisen kann, haben solche Tests ein erhebliches Drohpotenzial, der Erfolg scheint jedoch begrenzt.
</p><p>Der Begriff wird auch im beruflichen Bereich im Zusammenhang mit <a href="Aufputschmittel" class="mw-redirect" title="Aufputschmittel">Aufputschmitteln</a> sowie erwünschten oder (vermeintlich) benötigten Steigerungen von z.&nbsp;B. Aufmerksamkeit, Ausdauer, Leistung und <a href="Stress" title="Stress">Stressresistenz</a> verwendet. Laut dem im Frühjahr des Jahres erschienenen <i>Gesundheitsreport 2015</i> der Deutschen Angestellten-Krankenkasse („<a href="DAK-Gesundheit" title="DAK-Gesundheit">DAK-Gesundheit</a>“) vom Frühjahr 2015 verwenden in diesem Zusammenhang schätzungsweise bis zu 5&nbsp;Millionen Beschäftigte zeitweise <a href="Rezeptpflichtig" class="mw-redirect" title="Rezeptpflichtig">rezeptpflichtige</a> Medikamente.<sup id="cite_ref-BZ_Brendler_18-3-015_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-BZ_Brendler_18-3-015-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Leistungssteigernde Substanzen werden außerhalb des Sports, teils mit Rezept, in vielen Gesellschaften eingesetzt. So ist etwa die Verwendung von aus <a href="Milit%C3%A4rwissenschaft" title="Militärwissenschaft">militärwissenschaftlicher</a> Forschung entwickelten Substanzen, deren Einsatz im Sport als <i>Doping</i> gelten, in den USA an der Tagesordnung.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herkunft_des_Wortes">Herkunft des Wortes</h2></div>
<p>Das Wort „Doping“ kommt aus dem <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a> und ist das <a href="Gerundium" title="Gerundium">Gerundium</a> des Verbs <i>to dope</i> (= Drogen verabreichen). Sein etymologischer Ursprung liegt allerdings im <a href="Afrikaans" title="Afrikaans">Afrikaans</a>, einer vom Niederländischen abgeleiteten Sprache in <a href="S%C3%BCdafrika" title="Südafrika">Südafrika</a>: Bei Dorffeiern der Einheimischen wurde ein schwerer Schnaps, der sogenannte „Dop“, getrunken – die Afrikaner übernahmen das Wort und gebrauchten es als generelle Bezeichnung für Getränke mit stimulierender Wirkung. Aus dem Afrikaans fand das Wort seinen Weg ins Englische, wo es schließlich im Zusammenhang mit Aufputschmitteln, die bei Pferderennen zum Einsatz kamen, verwendet wurde. Als der Begriff 1889 zum ersten Mal in einem englischen Lexikon auftauchte, bezeichnete er entsprechend auch die Verabreichung einer Mischung aus <a href="Opium" title="Opium">Opium</a> und verschiedenen Narkotika an Rennpferde.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurden dann auch Substanzen wie <a href="Kokain" title="Kokain">Kokain</a>, <a href="Morphin" title="Morphin">Morphin</a>, <a href="Strychnin" title="Strychnin">Strychnin</a> und <a href="Coffein" title="Coffein">Koffein</a> als „Dopingmittel“ bezeichnet. Mit der Erfindung synthetischer Hormone in den 1930er Jahren hielt medikamentöses Doping Einzug in den Sport. Die ersten <a href="Dopingtest" title="Dopingtest">Dopingkontrollen</a> bei Olympischen Spielen wurden 1968 während der <a href="Olympische_Winterspiele_1968" title="Olympische Winterspiele 1968">Winterspiele in Grenoble</a> und der <a href="Olympische_Sommerspiele_1968" title="Olympische Sommerspiele 1968">Sommerspiele in Mexiko</a> durchgeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition">Definition</h2></div>
<p>Bis jetzt gibt es keine genaue Formulierung, die eingrenzt, was Doping ist und was nicht. 1963 definierte der Europarat Doping als „die Verabreichung oder den Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf.“<br>
Für das Aufstellen von Dopingregeln war diese Definition aber zu ungenau (allein die Formulierung „in abnormaler Form“ ließ zu viel Interpretationsspielraum). Deshalb wurden einerseits sportrechtliche Definitionen entwickelt, die klären sollen, was aus Sicht des Sportrechts als Doping zu gelten habe und was nicht. Zudem existieren jedoch weitergefasste Definitionen, die für den öffentlichen Diskurs, für die Sportpädagogik bzw. die Dopingprävention und für die berufsständische Beurteilung von ärztlich-ethischem Verhalten von großer Bedeutung sind.
</p><p>Es gibt auch die Spezialform des „mechanischen Dopings“, bei dem vor allem Motoren als Kraftverstärker benutzt werden. Während diese im Fall von <a href="Exoskelett_(Maschine)" title="Exoskelett (Maschine)">Exoskeletten</a> im Wettkampf gut sichtbar wären, wurde vermutet, dass Motoren in Fahrrädern versteckt werden könnten, die im <a href="Radsport" title="Radsport">Radrennsport</a> eingesetzt wurden.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Vorstellbar ist auch die Verwandlung von Sportlern in <a href="Cyborg" title="Cyborg">Cyborgs</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Fall würden leistungssteigernde Gegenstände fest im (und teilweise auch am) Sportlerkörper verbaut. Dass ein „Cyborg“ leistungsstärker sein kann als ein nicht mit elektronischen und mechanischen Hilfsmitteln „verbesserter“ Mensch, bewies <a href="Hugh_Herr" title="Hugh Herr">Hugh Herr</a>, Forscher beim <a href="Massachusetts_Institute_of_Technology" title="Massachusetts Institute of Technology">Massachusetts Institute of Technology</a>, der bei einem Unfall beide Unterschenkel verloren hatte und mit zwei High-Tech-Prothesen eine Steilwand schneller hinaufkletterte als seine Freunde ohne amputierte Gliedmaßen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sportrechtliche_Definition">Sportrechtliche Definition</h3></div>
<p>Im Jahr 1977 definierte der Deutsche Sportbund Doping als den „Versuch unphysiologischer Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Anwendung von Doping-Substanzen (…)“, griff damit aber innerhalb der Definition selbst auf den Begriff „Doping“ bzw. „Doping-Substanzen“ zurück. Bei der Welt-Doping-Konferenz 1999 in Lausanne wurde schließlich eine neue Definition festgelegt, die Doping über eine Liste der ausdrücklich verbotenen Mittel und Verhaltensweisen bestimmte. Als Grundlage diente ein Entwurf des Internationalen Olympischen Komitees (IOC):
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Doping ist definiert als 1. der Gebrauch eines Hilfsmittels (Substanz oder Methode), das potenziell gesundheitsgefährdend ist und die sportliche Leistung des Athleten verbessert, sowie als 2. die Anwesenheit einer Substanz im Körper eines Athleten, die auf der Liste, die dem gegenwärtigen Medical Code beigefügt ist, aufgeführt ist, oder der Gebrauch einer Methode, die auf dieser Liste aufgeführt ist.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Seit dem 1. Januar 2004 gilt die Doping-Definition der <a href="World_Anti-Doping_Agency" class="mw-redirect" title="World Anti-Doping Agency">World Anti-Doping Agency</a> (WADA). Sie erweiterte die IOC-Regeln. Die verschiedenen Abschnitte der Definition sind in den Artikeln 1 und 2 des World Anti-Doping Codes zusammengefasst.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch die jährlich neu gefasste Definition der im Wettkampf und/oder im Training verbotenen Substanzen und Verfahren ist eine konsequente Verfolgung von Dopingvergehen erschwert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sportpädagogische_Definition_/_Doping_aus_präventionstheoretischer_Sicht"><span id="Sportp.C3.A4dagogische_Definition_.2F_Doping_aus_pr.C3.A4ventionstheoretischer_Sicht"></span>Sportpädagogische Definition / Doping aus präventionstheoretischer Sicht</h3></div>
<p>Aus Sicht der Dopingprävention und der ärztlichen Ethik kommen neben dieser Definition von „Doping im engeren Sinne“ weitergefasste Definitionen zum Tragen. Sie sind für die sportrechtliche Dopingdiskussion zwar nicht maßgebend, korrespondieren aber eng mit dem öffentlichen Diskurs über Doping und sind entscheidend für die Prävention. Man könnte hier von einem „Doping im weiteren Sinne“ oder von „Dopingmentalität“ sprechen. Diese liegt nach Andreas Singler (2011, S.&nbsp;38) vor, „wenn Mittel gezielt zur Leistungssteigerung eingenommen werden, unabhängig davon, ob sie verboten sind oder nicht“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der französische Gesundheitssoziologe Patrick Laure operiert ebenfalls mit dem Begriff der Dopingmentalität, selbst wenn nicht sportrechtlich verbotene Substanzen – und seien es „nur“ sogenannte Nahrungsergänzungsmittel – zum Einsatz kommen sollten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bereitschaft zur Einnahme von Medikamenten oder Substanzen zur Leistungssteigerung auch im sportrechtlich nicht verbotenen Bereich könne als Zeichen fehlender Selbstwirksamkeitserwartung angesehen werden und verweise aus psychologischer Sicht auf das Fehlen eines wichtigen Schutzfaktors gegen Doping (Singler ebd.).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Medizinethische_Definition_von_Doping">Medizinethische Definition von Doping</h3></div>
<p>Die Berufsordnung für Ärzte und z.&nbsp;B. die Deklaration von Lissabon verbieten es Ärzten, mithilfe von Pharmaka oder anderer Substanzen zum Zweck der Leistungssteigerung Behandlungen vorzunehmen. Daher sind alle medizinisch-pharmakologischen Interventionen, die der Leistungssteigerung dienen und mit denen eine medizinische Indikation nicht verbunden werden kann, aus medizinethischer Sicht abzulehnen. Das Berufsgericht für Ärzte in Freiburg bezeichnete im Jahr 1992 jede Form der medizinisch nicht indizierten medizinischen Intervention als Doping.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sportrechtliche Überlegungen schränken diese Einschätzung nicht ein. Auch der Verwaltungsjurist Joachim Linck (1987)<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sah mit Verweis auf die Berufsordnung und berufsständische Konventionen für Ärzte als Doping – aus medizinischer Sicht – jede Form der nicht indizierten Intervention an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Arten_des_Dopings">Arten des Dopings</h2></div>
<p>Eine besondere Abart der Leistungssteigerung ist das Boosting. Hiermit fügt sich ein Sportler Schmerzen wegen des Adrenalinschubs zu. Insofern es eine unerlaubte Methode zur Leistungssteigerung ist, lässt es sich als Doping einordnen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wirkstoffgruppen_und_deren_Auswirkungen_auf_den_Organismus">Wirkstoffgruppen und deren Auswirkungen auf den Organismus</h3></div>
<p>Beim Doping werden folgende drei Gruppen unterschieden:
</p>
<ul><li>verbotene Wirkstoffe,</li>
<li>nicht erlaubte Methoden, die angewendet werden können, um die Leistung des Sportlers zu steigern,</li>
<li>Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen.</li></ul>
<p>Die Gruppe der verbotenen Wirkstoffe unterteilt sich in Stimulanzien, Narkotika, <a href="Anabolika" title="Anabolika">Anabolika</a>, Diuretika sowie <a href="Peptidhormon" class="mw-redirect" title="Peptidhormon">Peptid- und Glykoproteinhormone</a>. Verboten sind weiterhin auch alle Stoffe, die in ihrer Wirkung oder chemischen Struktur mit den oben genannten Stoffen verwandt sind. Einige Fachverbände haben ihre <a href="Dopingliste" title="Dopingliste">Dopinglisten</a> um weitere Doping-Klassen erweitert, so zum Beispiel die <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_Internationale_de_Tir_%C3%A0_l%E2%80%99Arc" class="mw-redirect" title="Fédération Internationale de Tir à l’Arc">FITA</a>, die zusätzlich Antipsychotika, <a href="Anxiolytikum" title="Anxiolytikum">Anxiolytika</a>, Hypnotika/Sedativa und Antidepressiva auflistet, weil dadurch der Ablauf des Bogenschießens erheblich beeinflusst werden kann.
</p>
<table class="wikitable">

<tbody><tr>
<th>Mittel</th>
<th>Beispiele</th>
<th>Wirkung
</th></tr>
<tr>
<td><a href="#Peptid-_und_Glykoproteinhormone">Peptid- und Glykoproteinhormone</a></td>
<td>Wachstumshormone (HGH), Erythropoetin (EPO)
</td>
<td>Vermehrung der roten Blutkörperchen, Verbesserung des Sauerstofftransports, Wachstumsbeschleunigung
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Anabole_Steroide" title="Anabole Steroide">Anabole Steroide</a></td>
<td><a href="Nandrolon" title="Nandrolon">Nandrolon</a>, Dianabol, Stanozolol
</td>
<td>Verstärkung des muskulären Wachstums, kürzere Regenerationszeiten, Entzündungshemmung
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Stimulanzien" class="mw-redirect" title="Stimulanzien">Stimulanzien</a></td>
<td><a href="Amphetamin" title="Amphetamin">Amphetamin</a>, <a href="Ephedrin" title="Ephedrin">Ephedrin</a>, Captagon, <a href="Kokain" title="Kokain">Kokain</a>, <a href="Tetrahydrocannabinol" title="Tetrahydrocannabinol">THC</a></td>
<td>Steigerung der Wachsamkeit, Erhöhung der Schmerzgrenze, Verbesserung der Konzentration, Erhöhung der Risikobereitschaft
</td></tr>
<tr>
<td><a href="An%C3%A4sthetikum" title="Anästhetikum">Narkotika</a></td>
<td>Morphin</td>
<td>Betäubung von Schmerzen
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Stimulanzien">Stimulanzien</h4></div>
<p>Beispiele für Stimulanzien sind <a href="Ephedrin" title="Ephedrin">Ephedrin</a> und andere <a href="Stimulans#Amphetamin-Derivate" title="Stimulans">Amphetaminderivate</a>, <a href="Purinalkaloide" title="Purinalkaloide">Purinalkaloide</a> (Xanthine) wie <a href="Koffein" class="mw-redirect" title="Koffein">Koffein</a> und weitere Substanzen wie <a href="Kokain" title="Kokain">Kokain</a>. Die chemischen Strukturen von Amphetamin oder Ephedrin beispielsweise sind ähnlich den körpereigenen Hormonen Adrenalin und Noradrenalin. Stimulanzien wirken auf das <a href="Zentralnervensystem" title="Zentralnervensystem">zentrale Nervensystem</a> und steigern die motorische Aktivität. Sie verbessern das Zusammenwirken zwischen Gehirn und Muskulatur und damit die Koordination. Die Nebenwirkungen von Stimulanzien sind Stresssymptome, starke Schlafprobleme und dauerhafte Aggression. Bei der überhöhten Einnahme von Stimulanzien reagiert das körpereigene Warnsystem nicht mehr, und alle restlichen Körperreserven werden verbraucht, ohne dass der Athlet dies bemerkt. Dies führt dann zu starker Erschöpfung, Ohnmacht und im Extremfall auch zum Tod. Stimulanzien kommen in der Medizin vereinzelt zum Einsatz. Ephedrine bewirken ein Erschlaffen der <a href="Bronchialsystem" title="Bronchialsystem">Bronchien</a> und das Abschwellen der Nasenschleimhaut, weswegen sie in vielen Erkältungsmitteln zu finden sind. Ein Beispiel dafür wäre <a href="Pseudoephedrin" title="Pseudoephedrin">Pseudoephedrin</a>, das derzeit in Deutschland – ausschließlich in Kombination mit anderen Arzneistoffen wie beispielsweise <a href="Cetirizin" title="Cetirizin">Cetirizin</a> oder <a href="Acetylsalicyls%C3%A4ure" title="Acetylsalicylsäure">Acetylsalicylsäure</a> – verwendet wird. Mit der Einnahme von Erkältungsmitteln, die Ephedrine enthalten, verstößt ein Sportler gegen das Dopingverbot und hat mit den gleichen Konsequenzen zu rechnen wie bei der gewollten Einnahme eines Dopingmittels. 2002 wurde <a href="Jan_Ullrich" title="Jan Ullrich">Jan Ullrich</a> während eines Aufenthalts in einer Rehabilitationsklinik positiv auf Amphetamine getestet und erhielt eine sechsmonatige Dopingsperre. Seit 2013 würde er hierfür nicht mehr gesperrt, da Stimulanzien seitdem noch im Wettkampf, nicht aber im Training verboten sind.
</p><p><a href="Koffein" class="mw-redirect" title="Koffein">Koffein</a> gehört ebenso zu der Gruppe der Stimulanzien. Von 1984 bis 2004 galt es bei der Überschreitung des Toleranzwertes von 12&nbsp;mg pro Liter <a href="Urin" title="Urin">Urin</a> als Doping, wurde nun allerdings komplett von der Dopingliste genommen. Dennoch wurde die leistungssteigernde Wirkung bei mehreren konditionellen Komponenten (vor allem Ausdauer, aber auch Schnelligkeit, Kraft und außerdem spezielle Bewegungen wie Wurf) belegt. Es wurde zudem nachgewiesen, dass nach Einnahme von Koffein die Konzentration von freien <a href="Fetts%C3%A4uren" title="Fettsäuren">Fettsäuren</a> im Blut zunahm. Für Ausdauersportler sind diese in der Wissenschaft noch nicht ganz unumstrittenen empirischen Daten von recht hoher Relevanz. Denn der Ausdauersportler hat das Interesse, seine <a href="Glykogenspeicher" title="Glykogenspeicher">Glykogenspeicher</a> für einen Schlussspurt zu schonen und fettverbrennend zu laufen. Die Wirkung von Koffein entfaltet sich eine Stunde bis eineinhalb Stunden nach Einnahme und hält ungefähr vier bis fünf Stunden an.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Narkotika">Narkotika</h4></div>
<p>Unter <a href="Narkotikum" class="mw-redirect" title="Narkotikum">Narkotika</a> werden verschiedene Substanzenklassen zusammengefasst. Geläufige Klassen sind unter anderem die <a href="Sedierung" title="Sedierung">Sedativa</a>, zu denen die <a href="Benzodiazepine" title="Benzodiazepine">Benzodiazepine</a> gehören, und die <a href="Analgetika" class="mw-redirect" title="Analgetika">Analgetika</a> (Schmerzmittel), wie die <a href="Opioide" title="Opioide">Opioide</a>, die aus <a href="Morphin" title="Morphin">Morphin</a>, anderen Morphium-<a href="Derivat_(Chemie)" title="Derivat (Chemie)">Derivaten</a> und anderen Stoffen bestehen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen. Zu den bekanntesten Opioiden zählen <a href="Heroin" title="Heroin">Heroin</a>, <a href="Methadon" title="Methadon">Methadon</a> oder <a href="Tramadol" title="Tramadol">Tramadol</a>, die entweder aus dem <a href="Opium" title="Opium">Opium</a>, das wiederum aus <a href="Schlafmohn" title="Schlafmohn">Schlafmohn</a> gewonnen wird, produziert oder vollständig synthetisch hergestellt werden. Analgetika wirken schmerzunterdrückend und werden u.&nbsp;a. kurzfristig nach Operationen oder als Dauertherapie bei sehr schweren Erkrankungen wie Krebs verabreicht. Im Sport werden Narkotika für verschiedene Zwecke missbraucht. Sie finden wegen ihrer beruhigenden Wirkung auf den menschlichen Organismus in Sportarten wie Golf und beim Sportschießen ihre Anwendung (Besonders Sedativa wie <a href="Valium" class="mw-redirect" title="Valium">Valium</a>). Des Weiteren führen sie bei zu hoher Dosierung zu Ohnmacht und <a href="Quantitative_Bewusstseinsst%C3%B6rung" class="mw-redirect" title="Quantitative Bewusstseinsstörung">Bewusstseinstrübung</a>. Jedoch muss der Sportler bei der Einnahme von Erkältungsmitteln aufpassen, da in diesen oft Codein enthalten ist, das zwar nicht verboten ist, aber vom Körper zu einem gewissen Teil in Morphin umgewandelt wird. Wird der Grenzwert von 1&nbsp;mg Morphin pro Liter Urin nicht überschritten, ist die Probe als negativ zu bewerten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Anabolika">Anabolika</h4></div>
<p>Unter <a href="Anabolika" title="Anabolika">Anabolika</a> werden in der Regel anabole Steroide verstanden. Fast alle anabolen Steroide sind Derivate (Abkömmlinge) des männlichen Sexualhormons <a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a> (auch reines Testosteron zählt zu den Anabolika). Wird von außen Testosteron zugeführt, nimmt die Muskelmasse zu, ohne dass Körperfett eingelagert wird. Eventuell wird das vorhandene Körperfett sogar verringert. Somit sind anabole Steroide interessant für Sportarten, bei denen die Muskelmasse ausschlaggebend ist, für die <a href="Schnellkraft" title="Schnellkraft">Schnellkraft</a>. Beispiele sind <a href="Sprint" title="Sprint">Sprint</a>, <a href="Weitsprung" title="Weitsprung">Weitsprung</a> und <a href="Gewichtheben" title="Gewichtheben">Gewichtheben</a>, auch <a href="Bodybuilding" title="Bodybuilding">Bodybuilding</a>.
</p><p>Auch in Ausdauersportarten wie dem Straßenradsport<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> werden anabole Steroide eingesetzt. Sie regen die Proteinsynthese an und verbessern vor allem die Fähigkeit des Körpers, sich zu regenerieren. Der Sauerstoff wird besser im Körper transportiert. Insbesondere in Trainingsphasen, in denen mit hoher Intensität trainiert wird, bringt dies entscheidende Vorteile. Anabole Steroide können sogar kurzfristig die Leistung steigern. Ein prominentes Beispiel ist ein Etappensieg des Radrennfahrers <a href="Floyd_Landis" title="Floyd Landis">Floyd Landis</a> bei der <a href="Tour_de_France" title="Tour de France">Tour de France</a> 2006. Noch am Tag zuvor war seine Leistung stark eingebrochen, er hatte zehn Minuten hinter dem Tagessieger gelegen. Die Erklärung für den Etappensieg lieferte später der positive Test auf Testosteron.
</p><p>Anabole Steroide kommen jedoch mit vielen <a href="Nebenwirkung" title="Nebenwirkung">Nebenwirkungen</a> daher. Männer werden eventuell „weiblicher“, denn wenn in ihrem Körper zu viel Testosteron vorkommt, wird es teilweise in das weibliche Sexualhormon <a href="%C3%96strogen" class="mw-redirect" title="Östrogen">Östrogen</a> umgewandelt („aromatisiert“). Die Brustdrüsen können wachsen, eine weibliche Brust entsteht (Gynäkomastie), es werden weniger Spermien produziert, die Hoden schrumpfen. Außerdem produziert der Körper weniger eigenes Testosteron oder stellt dies bei dauernder Zufuhr sogar ein.
</p><p>Frauen werden hingegen „männlicher“: Die Brust bildet sich eventuell zurück, eine Glatze entsteht, Barthaare wachsen, der Kehlkopf wächst und sorgt für eine tiefere Stimme, die Klitoris wächst. Jugendliche erleben möglicherweise weniger Wachstum. Weitere häufige Nebenwirkungen sind <a href="Bluthochdruck" class="mw-redirect" title="Bluthochdruck">Bluthochdruck</a>, <a href="Akne" title="Akne">Akne</a>, Haarausfall, verschlechterte Leberwerte, Verletzungen an <a href="Band_(Anatomie)" title="Band (Anatomie)">Bändern</a> und <a href="Sehne_(Anatomie)" title="Sehne (Anatomie)">Sehnen</a>, Reizbarkeit und <a href="Depression" title="Depression">Depressionen</a>.
</p><p>Bei beiden Geschlechtern steigt das Verletzungsrisiko, da die Kraft (schnell) zunimmt, die Rissresistenz der Sehnen und Bänder jedoch nicht.
</p><p>Da Testosteron auch natürlicherweise im Körper vorkommt, lassen sich anabole Steroide nicht leicht nachweisen. Außerdem erfolgt der Abbau bereits innerhalb von zwei Tagen. Den Kontrolleuren hilft der Epitestosterongehalt: Normalerweise müsste er im Verhältnis von 1:1 im Urin enthalten sein. Eine Abweichung ist ein Hinweis auf ein zugeführtes Mittel. Allerdings lassen sich einige Sportler Epitestosteron spritzen, um den Wert auszugleichen. Jedenfalls gingen die Leistungen der Sportler in Kraft- und Schnellkraftsportarten stark zurück, nachdem Kontrollen bereits <a href="Trainingskontrolle" class="mw-redirect" title="Trainingskontrolle">im Training</a> eingeführt worden waren.
</p><p>In der <a href="Medizin" title="Medizin">Medizin</a> werden Anabolika bei Hormonstörungen eingesetzt. Dabei werden dem Körper Hormone zugeführt, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Ein weitverbreitetes Dopingmittel dieser Kategorie ist <a href="Stanozolol" title="Stanozolol">Stanozolol</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Diuretika">Diuretika</h4></div>
<p><a href="Diuretika" class="mw-redirect" title="Diuretika">Diuretika</a> sind die einzigen Dopingsubstanzen, die keine Leistungssteigerung, sondern viel eher eine Minderung der Leistung des Athleten hervorrufen. Beispiele für verbotene Mittel sind <a href="Acetazolamid" title="Acetazolamid">Acetazolamid</a>, <a href="Furosemid" title="Furosemid">Furosemid</a> und <a href="Mersalyl" title="Mersalyl">Mersalyl</a>. Anwendung finden Diuretika in Sportarten mit <a href="Gewichtsklasse" title="Gewichtsklasse">Gewichtsklassen</a> wie <a href="Judo" title="Judo">Judo</a> und <a href="Ringen" title="Ringen">Ringen</a>, bei denen der Sportler unbedingt sein Gewicht halten muss, da er bei Wettkämpfen sonst nicht startberechtigt ist. Zwischen Wiegen und Wettkampf füllt der Sportler die Verluste wieder auf und ist so leistungsfähiger als seine Konkurrenten. Auch beim <a href="Pferdesport" title="Pferdesport">Pferdesport</a> wird dieses Dopingmittel eingesetzt, da die Sportler extrem leicht sein müssen, um gute Leistungen zu erzielen. Im <a href="Bodybuilding" title="Bodybuilding">Bodybuilding</a> finden Diuretika meist ihre Anwendung, um das im Unterhautfettgewebe gespeicherte Wasser loszuwerden, da möglichst viele Muskelpartien des Athleten erkennbar sein sollen.
</p><p>Starke Diuretika sind in der Lage, in wenigen Stunden einen starken Wasserverlust herbeizuführen, der eine Gewichtsverringerung von ein bis drei Kilogramm mit sich bringen kann. Durch die schnelle <a href="Dehydratation_(Medizin)" title="Dehydratation (Medizin)">Dehydratisierung</a> gehen dem Körper viele <a href="Mineralstoff" title="Mineralstoff">Mineralstoffe</a> verloren. Dies schwächt die Leistung des Sportlers und kann zu <a href="Muskelkrampf" class="mw-redirect" title="Muskelkrampf">Muskelkrämpfen</a> und Nierenschäden führen.
</p><p>In <a href="Dopingtest" title="Dopingtest">Dopingkontrollen</a> sind Diuretika schwer nachzuweisen, da sie größtenteils mit dem <a href="Urin" title="Urin">Urin</a> aus dem Körper gespült werden. Aufgrund dieser Wirkung werden Diuretika oftmals als <a href="Maskierungsmittel" title="Maskierungsmittel">Maskierungsmittel</a> benutzt, um den Nachweis anderer Dopingmittel zu erschweren. In der <a href="Medizin" title="Medizin">Medizin</a> werden sie eingesetzt, um Ansammlungen von Wasser im <a href="Gewebe_(Biologie)" title="Gewebe (Biologie)">Gewebe</a> zu verringern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Peptid-_und_Glykoproteinhormone">Peptid- und Glykoproteinhormone</h4></div>
<p><a href="Peptid" title="Peptid">Peptid</a>- und <a href="Glykoproteine" title="Glykoproteine">Glykoproteinhormone</a> sind alle körpereigene <a href="Protein" title="Protein">Eiweiße</a>. Dazu gehören <a href="Somatotropin" class="mw-redirect" title="Somatotropin">HGH</a>, <a href="Corticotropin" class="mw-redirect" title="Corticotropin">Corticotropin</a> und <a href="Erythropoetin" title="Erythropoetin">Erythropoetin</a>. Es treten als <a href="Nebenwirkung" title="Nebenwirkung">Nebenwirkung</a> Verformungen in Teilen des Körpers auf.
</p><p>Corticotropin, auch unter der Abkürzung ACTH bekannt, reguliert die körpereigene Produktion von <a href="Cortisol" title="Cortisol">Cortisol</a> und kann zu <a href="Euphorie" title="Euphorie">Euphorie</a> führen. ACTH verursacht den Abbau beziehungsweise die Umverteilung körpereigener Energiereserven in Form von <a href="Fette" title="Fette">Fett</a> und <a href="Zucker" title="Zucker">Zucker</a> und fördert <a href="Infektion" title="Infektion">Infektionen</a> durch die Unterdrückung der <a href="Entz%C3%BCndung" title="Entzündung">Entzündungsreaktion</a> des Körpers.
</p><p>Durch die Einnahme von <a href="Erythropoetin" title="Erythropoetin">Erythropoetin</a> (EPO) steigt die Anzahl der <a href="Rote_Blutk%C3%B6rperchen" class="mw-redirect" title="Rote Blutkörperchen">roten Blutkörperchen</a> im <a href="Blut" title="Blut">Blut</a> stark an. Dies hat zur Folge, dass mehr <a href="Sauerstoff" title="Sauerstoff">Sauerstoff</a> im Blut transportiert werden kann. Dadurch steigt die Ausdauer des <a href="Athlet" title="Athlet">Athleten</a>, was in jeder Sportart, außer jenen mit geringer Ausdauerkomponente wie Darts oder Gewichtheben, vorteilhaft ist. Erst vor kurzer Zeit wurde eine Methode gefunden, die den Gebrauch dieses <a href="Hormon" title="Hormon">Hormons</a> eindeutig nachweisen kann. Heute ist es möglich, EPO durch einen <a href="Urin" title="Urin">Urintest</a> nachzuweisen. Als Nebenwirkungen von EPO sind <a href="Arterielle_Hypertonie" title="Arterielle Hypertonie">Arterielle Hypertonie</a> (Bluthochdruck) und eine Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes bekannt. Das Blut wird zähflüssiger, wodurch die Gefahr erhöht wird, dass es die <a href="Herzkranzgef%C3%A4%C3%9F" class="mw-redirect" title="Herzkranzgefäß">Herzkranzgefäße</a> verstopft und der Athlet einen <a href="Herzinfarkt" title="Herzinfarkt">Herzinfarkt</a> erleiden kann. Feine Äderchen (<a href="Kapillare_(Anatomie)" title="Kapillare (Anatomie)">Kapillaren</a>) im <a href="Gehirn" title="Gehirn">Gehirn</a> oder in der <a href="Lunge" title="Lunge">Lunge</a> können ebenfalls nicht mehr versorgt werden, was das Risiko eines Infarktes oder Schlaganfalls beträchtlich erhöht.
</p><p>Der <a href="Medizin" title="Medizin">medizinische</a> Einsatzzweck ist die Behandlung von <a href="Blutarmut" class="mw-redirect" title="Blutarmut">Blutarmut</a> oder die Unterstützung der <a href="Therapie" title="Therapie">Therapie</a> von <a href="Krebs_(Medizin)" title="Krebs (Medizin)">Krebskranken</a> nach einer <a href="Chemotherapie" title="Chemotherapie">Chemotherapie</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Epo_und_Blutdoping">Epo und Blutdoping</h4></div>
<p><a href="Erythropoetin" title="Erythropoetin">Erythropoetin</a> (EPO) gilt (neben dem erlaubten <a href="Kreatin" title="Kreatin">Kreatin</a>) als die „Modedroge“ im Sport, vor allem im Ausdauersport.
</p><p>Unter <a href="Blutdoping" title="Blutdoping">Blutdoping</a> versteht man die Verabreichung von Vollblut oder von Zubereitungen, die rote Blutkörperchen enthalten. Durch diese Maßnahme wird die <a href="Erythrozytenzahl" class="mw-redirect" title="Erythrozytenzahl">Erythrozytenzahl</a> im Blut erhöht. Die Sauerstofftransportkapazität wird somit verbessert. Publik ist das eigentliche Blutdoping (Transfusion von Eigen- oder Fremdblut mit vermehrten roten Blutkörperchen) seit den <a href="Olympische_Sommerspiele_1972" title="Olympische Sommerspiele 1972">Olympiasiegen 1972</a> des finnischen Langstreckenläufers <a href="Lasse_Vir%C3%A9n" title="Lasse Virén">Lasse Virén</a>, dem solche (damals auch noch nicht verbotenen) Bluttransfusionen unterstellt wurden.
</p><p>→<a href="Erythropoetin_als_Dopingmittel" title="Erythropoetin als Dopingmittel">Erythropoetin als Dopingmittel</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Methoden">Methoden</h3></div>
<p>Seit dem 1.&nbsp;Januar 2003 werden verbotene Methoden zum ersten Mal genauer in den Dopingregeln beschrieben. Sie werden in drei Gruppen unterteilt: die Erhöhung der Transportkapazität für <a href="Sauerstoff" title="Sauerstoff">Sauerstoff</a> sowie Gendoping und Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erhöhung_der_Transportkapazität_für_Sauerstoff"><span id="Erh.C3.B6hung_der_Transportkapazit.C3.A4t_f.C3.BCr_Sauerstoff"></span>Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff</h4></div>
<p>Die Leistungsfähigkeit vieler Sportler ist von deren Ausdauer abhängig und diese wiederum von der Sauerstoffzufuhr in den <a href="Muskulatur" title="Muskulatur">Muskeln</a>. Eine Methode, die Transportfähigkeit des Blutes für Sauerstoff zu erhöhen, ist das <a href="Blutdoping" title="Blutdoping">Blutdoping</a>. Dabei wird nach einem <a href="H%C3%B6hentraining" title="Höhentraining">Höhentraining</a>, nach dem sich mehr <a href="Rote_Blutk%C3%B6rperchen" class="mw-redirect" title="Rote Blutkörperchen">rote Blutkörperchen</a> im <a href="Blut" title="Blut">Blut</a> befinden als üblich, eine größere Menge Blut entnommen. Dieses Blut wird gelagert und dann kurz vor einem späteren Wettkampf in den Körper des Athleten <a href="Bluttransfusion" title="Bluttransfusion">transfundiert</a>. Dadurch hat er eine vermehrte Anzahl von roten Blutkörperchen im Blut und seine Leistung steigt. Somit kann die zunächst leistungsschwächende Blutentnahme weit vor einen wichtigen Wettkampf vorgelagert werden. Diese Methode ist direkt nicht nachweisbar, so lange es sich um transfundiertes Eigenblut und nicht um Fremd- oder Tierblut handelt.
</p><p>Des Weiteren sind auch alle anderen Methoden und Wirkstoffe verboten, welche die Sauerstoffaufnahmekapazität steigern. Ein Grenzfall ist das Training in Unterdruckkammern, wie es in der DDR in den 1960er und 70er Jahren aufgrund der Reisebeschränkung vollzogen wurde. Durch den Unterdruck entsteht ein ähnlicher Effekt wie im Höhentrainingslager. Eine Abwandlung dieser Methode sind die sogenannten „Norwegerhäuser“. Hierbei handelt es sich um Häuser, die vollständig luftdicht abgeschlossen (und unter Luftunterdruck gesetzt) werden können. Dieser Methode bedienten sich in den 1980er und 90er Jahren viele skandinavische Ausdauersportler wie zum Beispiel Langläufer.
</p><p><a href="Sportmediziner" class="mw-redirect" title="Sportmediziner">Sportmediziner</a> haben 2020 herausgefunden, dass sich bei Sportlern, die über drei Wochen fünf Mal am Tag kleine Dosen <a href="Kohlenmonoxid" class="mw-redirect" title="Kohlenmonoxid">Kohlenmonoxid</a> einatmen, zusätzliches <a href="H%C3%A4moglobin" title="Hämoglobin">Hämoglobin</a> bildet<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> analog zur Wirkung im Höhentrainingslager. Ob es sich dabei um Doping handelt, ist Gegenstand aktueller Diskussionen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gendoping">Gendoping</h4></div>

<p>Das Verbot des <a href="Gendoping" title="Gendoping">Gendopings</a> besagt, dass jegliche Verwendung von <a href="Zelle_(Biologie)" title="Zelle (Biologie)">Zellen</a>, <a href="Gen" title="Gen">Genen</a> und deren Bestandteilen untersagt ist, sofern sie die sportliche Leistung erhöhen können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wirkstoffe,_die_bestimmten_Einschränkungen_unterliegen"><span id="Wirkstoffe.2C_die_bestimmten_Einschr.C3.A4nkungen_unterliegen"></span>Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen</h4></div>
<p>Zu dieser dritten großen Gruppe des Dopings gehören zum Beispiel <a href="Ethanol" title="Ethanol">Alkohol</a> und <a href="Cannabis_als_Rauschmittel" title="Cannabis als Rauschmittel">Cannabis</a>. Alle internationalen Sportfachverbände haben in Übereinstimmung festgelegt, dass sowohl Alkohol- als auch Cannabistests durchgeführt werden dürfen und deren positive Ergebnisse <a href="Sanktion" title="Sanktion">Sanktionen</a> mit sich bringen können. Des Weiteren sind lokale <a href="Bet%C3%A4ubung" class="mw-redirect" title="Betäubung">Betäubungen</a> nur erlaubt, wenn sie kein <a href="Kokain" title="Kokain">Kokain</a> als <a href="Wirkstoff" title="Wirkstoff">Wirkstoff</a> enthalten und eine <a href="Medizin" title="Medizin">medizinische</a> Untersuchung zu Grunde liegt, die die Notwendigkeit bestätigt. Jedoch ist die schriftliche Mitteilung über die <a href="Diagnose" title="Diagnose">Diagnose</a>, die Verabreichungs<a href="Dosis" title="Dosis">dosis</a> und die Art der Verabreichung notwendig.
</p><p>Der Einsatz von <a href="Corticosteroide" title="Corticosteroide">Corticosteroiden</a> ist ebenfalls nur beschränkt zugelassen. Corticosteroide sind <a href="Entz%C3%BCndung" title="Entzündung">entzündungshemmende</a> <a href="Medikament" class="mw-redirect" title="Medikament">Medikamente</a>. Eine lokale Anwendung der Entzündungshemmer an Haut, Ohr, Auge und Gelenken sowie die <a href="Inhalation" title="Inhalation">Inhalation</a> sind erlaubt. Erfolgt eine Behandlung mit diesem Wirkstoff bei Wettkämpfen, ist eine schriftliche Mitteilung an die Wettkampfleitung erforderlich.<br>
<a href="Betablocker" title="Betablocker">Betablocker</a> sind Wirkstoffe, die nur beschränkt zulässig sind. Sie verhindern <a href="Nervosit%C3%A4t" title="Nervosität">Nervosität</a> und wirken beruhigend auf <a href="Herz" title="Herz">Herz</a> und <a href="Blutkreislauf" title="Blutkreislauf">Kreislauf</a>. In Sportarten, in denen Ruhe und Konzentration eine große Rolle spielen, sind Betablocker deshalb verboten. Der Sportler selbst hat die Aufgabe, zu überprüfen, ob einer dieser eingeschränkten Wirkstoffe in seiner Sportart oder seinem Land verboten sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Risiken">Risiken</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schäden_durch_Doping"><span id="Sch.C3.A4den_durch_Doping"></span>Schäden durch Doping</h3></div>
<p>Die Risiken, die der Sportler eingeht, wenn er Dopingmittel zu sich nimmt, sind groß und lassen sich in vier Gruppen untergliedern: erstens das Risiko, des Dopinggebrauchs überführt zu werden, zweitens, dass das Dopingmittel dem Körper Schäden zufügt, drittens, die Risiken die mit einer über das natürliche Maß gesteigerte Leistung einhergehen, und viertens, dass das Dopingmittel zu einer Schwächung führt.
</p><p><a href="Dopingtest" title="Dopingtest">Dopingtests</a> finden im <a href="Leistungssport" title="Leistungssport">Leistungssport</a> sehr häufig statt. Entweder werden sie im <a href="Training" title="Training">Training</a> unangemeldet durchgeführt oder sofort nach einem <a href="Wettkampf" title="Wettkampf">Wettkampf</a>. Wird einem Sportler nachgewiesen, dass er illegal seine Leistung gesteigert hat, verliert er für zwei Jahre die Teilnahmeberechtigung an Wettkämpfen. Da fast alle Profisportler auf <a href="Sponsor" class="mw-redirect" title="Sponsor">Sponsoren</a> und <a href="Preisgeld" class="mw-redirect" title="Preisgeld">Preisgelder</a> angewiesen sind, gibt es für sie keine Möglichkeit mehr, in diesem Zeitraum mit dem Sport Geld zu verdienen. Bisher haben es die ordentlichen Gerichte abgelehnt, sich mit der Frage der Wettkampfsperre, also der eines Berufsverbots, zu beschäftigen. Dies sei eine interne Angelegenheit des Sports. Des Weiteren wird ein so vorbelasteter Sportler kaum wieder gute Sponsorenverträge bekommen.
</p><p>Viel größer ist aber das Risiko, dass der Sportler seinem Körper langfristig mit der Einnahme von Dopingmitteln schadet. Jedes <a href="Pr%C3%A4parat" title="Präparat">Präparat</a>, das illegal zur Leistungssteigerung verwendet wird, hat, wie alle anderen <a href="Arzneimittel" title="Arzneimittel">Arzneimittel</a> auch, <a href="Nebenwirkung" title="Nebenwirkung">Nebenwirkungen</a>. Hinzu kommt im Sport, dass zur Leistungssteigerung eine mehrfach höhere Dosis eines Präparates eingesetzt werden muss als bei medizinischer Anwendung. Dies verstärkt im gleichen Maße die Nebenwirkungen. Die Spanne der Verwendung z.&nbsp;B. von Anabolika ist sehr groß und reicht von 50&nbsp;% der therapeutischen Menge bei Langstrecklern bis zum 50-Fachen der therapeutischen Menge bei Bodybuildern und Gewichthebern.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Schäden sind teilweise irreparabel. Bei per <a href="Injektion_(Medizin)" class="mw-redirect" title="Injektion (Medizin)">injizierten</a> Mitteln kommen hierzu noch die Risiken, die allein durch diese Darreichungsform bedingt sind.
</p><p>Häufig ist dieses Risiko jedoch nicht auf die Nebenwirkungen von Präparaten zurückzuführen, sondern Konsequenz der erzielten Wirkung. So sind etwa die Herz-Kreislauf-Probleme von sehr schweren Bodybuildern dieselben wie die von sehr fettleibigen Personen vergleichbaren Körpergewichts. Die alleinige Erhöhung der Körpermasse über das natürliche Maß ist zwar einerseits die gewünschte Wirkung, andererseits auch ausschlaggebender Faktor für eine erhöhte Belastung des Kreislaufes. Ein chronisch überhöhter Blutdruck schädigt auch alle Organe, insbesondere die <a href="Nieren" class="mw-redirect" title="Nieren">Nieren</a>. Im Leistungssport werden zudem die bereits vorhandenen Risiken durch die erhöhte Leistung schlichtweg erhöht. Ein Lauf bei höherer Geschwindigkeit oder auf längere Strecke stellt eine höhere Belastung dar, ebenso steigt sowohl das Risiko als auch die Schwere von Verletzungen, wenn Bewegungsabläufe explosiver durchgeführt oder größere Lasten bewältigt werden.
</p><p>Das bedeutet, dass der Sportler am Ende seiner <a href="Karriere" title="Karriere">Karriere</a> einen teilweise zerstörten Körper in Kauf nimmt und einige der durch die Nebenwirkungen entstandenen Beeinträchtigungen unter Umständen bis zum Lebensende fortbestehen oder auch noch Jahre später zu schweren gesundheitlichen Folgeschäden führen können.
</p><p>Allerdings darf bei der Gefährlichkeit des Dopings nicht übersehen werden, dass es wenig nachgewiesene Dopingtote gibt. Eine Ausnahme bildet das <a href="Bodybuilding#Bodybuilding_und_Gesundheit" title="Bodybuilding">Bodybuilding</a>, bei dem sowohl im Profi- als auch dem Amateurbereich eine hohe Zahl von dopingbedingten Todesfällen wissenschaftlich dokumentiert ist.<sup id="cite_ref-LK-2006-13_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-LK-2006-13-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Man verweist ansonsten auf eine große Dunkelziffer, ohne dies jedoch beweisen zu können.
Führende Mediziner vor allem aus Großbritannien weisen darauf hin, dass das größte Risiko für die Volksgesundheit (Public Health) in der rigorosen Verfolgung der Dopingfälle im Spitzensport durch die jeweilige NADA und WADA liege. Hierdurch würde die Verwendung von Dopingsubstanzen im Freizeitsport in den Untergrund getrieben, was die gesundheitlichen Risiken von 1000-mal so vielen Personen erhöht gegenüber der Anzahl der kontrollierten Kaderangehörigen. Eine seriöse ärztliche Betreuung von sich dopenden Freizeitsportlern und Forschung auf dem Gebiete von Dopingschäden sei durch die Kriminalisierung der Verwendung von Dopingmitteln nicht gegeben.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Todesfälle"><span id="Todesf.C3.A4lle"></span>Todesfälle</h3></div>
<ul><li>Am 23. Juli 1896 fiel <a href="Arthur_Linton" title="Arthur Linton">Arthur Linton</a> bei der Fernfahrt Bordeaux–Paris über 600&nbsp;km tot vom Rad. Der Engländer hatte mit Aufputschmitteln seine Leistungsgrenzen so weit hinausgeschoben, dass sein Organismus die Belastung nicht mehr aushielt. Andere Quellen verweisen jedoch darauf, dass Linton erst nach dem Rennen am Typhus-Fieber gestorben sei, wobei angenommen wird, dass er wegen der Aufputschmittel in seinem Körper keine Abwehrkräfte mehr hatte.</li>
<li><a href="Olympische_Sommerspiele_1960" title="Olympische Sommerspiele 1960">Olympische Sommerspiele 1960</a> in Rom: <a href="Knud_Enemark_Jensen" title="Knud Enemark Jensen">Knud Enemark Jensen</a> starb nach einem <a href="Hitzschlag_bei_Menschen" title="Hitzschlag bei Menschen">Hitzschlag</a> im Mannschaftsfahren (100&nbsp;km). Später stellte sich heraus, dass die gesamte dänische Straßen-Radmannschaft mit <a href="Amphetamin" title="Amphetamin">Amphetaminen</a> gedopt war.</li>
<li><a href="Tour_de_France_1967" title="Tour de France 1967">Tour de France 1967</a>: <a href="Tom_Simpson_(Radsportler)" title="Tom Simpson (Radsportler)">Tom Simpson</a> starb während der Etappe auf den <a href="Mont_Ventoux" title="Mont Ventoux">Mont Ventoux</a> nach Einnahme von Amphetamin.</li>
<li>1968: <a href="Jupp_Elze" title="Jupp Elze">Joseph (Jupp) Elze</a> starb an schweren Kopfverletzungen nach einem Boxkampf gegen Carlos Duran. Die Obduktion ergab, dass sein <a href="Schmerz" title="Schmerz">Schmerzempfinden</a> während des Kampfes durch <a href="Aufputschmittel" class="mw-redirect" title="Aufputschmittel">Aufputschmittel</a> stark vermindert war.</li>
<li>Am 10. April 1987 starb die Leichtathletin <a href="Birgit_Dressel" title="Birgit Dressel">Birgit Dressel</a> nach <a href="Multiorganversagen" title="Multiorganversagen">mehrfachem Organversagen</a>, mit hoher Wahrscheinlichkeit infolge von Doping.</li>
<li>Am 14. März 1996 starb der Top-Bodybuilder <a href="Andreas_M%C3%BCnzer" title="Andreas Münzer">Andreas Münzer</a> mit 31&nbsp;Jahren ebenfalls aufgrund von multiplem Organversagen infolge jahrelangen massivsten Dopings.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ursachen_für_Doping"><span id="Ursachen_f.C3.BCr_Doping"></span>Ursachen für Doping</h2></div>

<p>Während in den Medien und in der öffentlichen Debatte zumeist die Verantwortung beim einzelnen Athleten oder seinem direkten Umfeld gesucht wird, sieht die <a href="Sportsoziologie" title="Sportsoziologie">sportsoziologische</a> Forschung Doping vor allem als ein Resultat des <a href="Leistungssport" title="Leistungssport">Leistungssports</a> und damit als ein strukturelles, mithin auch gesamtgesellschaftlich zu verantwortendes Problem. Es handelt sich demnach um ein komplexes Konstrukt aus einer hohen Erwartungshaltung von Sportzuschauern bezüglich Erfolgen, Rekorden und Sensationen, die von Massenmedien aufgegriffen und sogar noch verstärkt wird, die Orientierung an Resultaten der staatlichen Geldgeber und entsprechender politischer Druck auf gemeinnützige Sportverbände, Funktionäre und Trainer, sowie die kommerziellen Strukturen des Profisports.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein Leistungssportler verdient seinen Lebensunterhalt in aller Regel durch nationale Sportförderprogramme, Arbeitsverträge mit Profisportvereinen, Siegprämien und Sponsorenverträge. Dabei können je nach Sportart und Konkurrenz auch kurze Phasen des Misserfolgs erhebliche negative Folgen für den einzelnen Athleten, aber auch für ganze Vereine und Sportverbände haben. Der Lebensunterhalt eines Leistungssportlers ist dadurch zumeist unmittelbar von sportlichem, auch anhaltenden Erfolg abhängig, was zu einem immensen Leistungsdruck führt. Um Erfolg zu haben, ist ein intensives Training erforderlich, was jedoch im Spitzenbereich nicht immer ausreicht, insbesondere wenn es zu Verletzungen oder (frühzeitigen) Verschleißerscheinungen kommt. Die Entscheidung zum Doping, zusätzlich zum weiterhin notwendigen intensiven Training, liegt also nicht nur in der individuellen Motivation begründet, sich gegen andere Sportler durchsetzen zu wollen, oder sich einen Vorteil zu verschaffen, sondern sich in seinem Beruf und im System des Leistungssports überhaupt halten zu können, in das viele Leistungssportler bereits in ihrer Kindheit und Jugend einsteigen und aufgrund des hohen zeitlichen und physischen Aufwands oft keine beruflichen Alternativen entwickeln können.
</p><p>Doping kann jedoch auch das Resultat einer rein individuellen Sucht nach Erfolgen sein. <a href="Profisport" title="Profisport">Profisportler</a> und auch viele <a href="Amateur" title="Amateur">Amateure</a> versuchen, stets die höchstmögliche Leistung anzustreben.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hat ein Athlet einmal Siege errungen, ist er bestrebt, diese immer wieder zu erreichen. Um der Beste zu sein, sind viele Sportler bereit, Dopingmittel einzunehmen. Das in der Sportsoziologie angesehene <a href="Goldman-Dilemma" title="Goldman-Dilemma">Goldman-Dilemma</a> hat belegt, dass viele Leistungssportler sogar bereit sind, einen frühen Tod in Kauf zu nehmen, wenn die Einnahme von Drogen Erfolg auf höchster Ebene garantieren würde. Der <a href="Sportphilosophie" title="Sportphilosophie">Sportphilosoph</a> <a href="Volker_Caysa" title="Volker Caysa">Volker Caysa</a> bemerkt dazu: „Im Doping […] fokussiert sich eine fatale Illusion des beginnenden biotechnischen Zeitalters […] einen Körper willkürlich zu dem machen zu können, was man will. Das massenhafte, von allen Sportnationen systematisch betriebene, Doping ist insofern nur Ausdruck dafür, dass die traditionelle Ethik der Unantastbarkeit des Körpers grundlegend durch die erst beginnende <a href="Biotechnologie" title="Biotechnologie">biotechnologische</a> Revolution widerlegt wird.“<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Dopingverbot_im_Meinungsstreit">Das Dopingverbot im Meinungsstreit</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Position_der_Befürworter"><span id="Position_der_Bef.C3.BCrworter"></span>Position der Befürworter</h3></div>
<p>In der Öffentlichkeit wird Doping als Betrug an Sportlerkollegen und der Öffentlichkeit fast ausschließlich negativ dargestellt.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Allgemeinen wird das Dopingverbot mit drei Argumenten begründet. Eines zielt auf fairen Wettkampf ab. Hier betonen Dopinggegner, dass Doping grundsätzlich einem fairen Wettkampf widerspricht. Die beiden anderen beziehen sich auf den Schutz der Sportler und den Schutz der Öffentlichkeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Schutz_der_Sportler">Schutz der Sportler</h4></div>
<p>Befürworter des Dopingverbotes nehmen an, dass jede Form von Doping grundsätzlich schädlich sei und immer deutlich mehr Schäden am Körper verursache, als es ein „sauberer“ Leistungssport je könnte. Deshalb gelte ein Mitwirken von Ärzten bei der Beschaffung und Verabreichung von Dopingmitteln immer als Verstoß gegen die <a href="Medizinethik" title="Medizinethik">Medizinethik</a>.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kernaufgabe von Ärzten sei es, Krankheiten vorzubeugen und Kranke zu behandeln und zu heilen. Die Unfähigkeit, in einem sportlichen Wettbewerb zu siegen oder einen Rekord zu brechen, sei aber keine Krankheit. Sportler, die routinemäßig leistungssteigernde Mittel verwendeten, würden verlernen, die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit zu akzeptieren. Es würde ehrgeizigen Sportlern an Demut mangeln, sobald es ihnen erst einmal erlaubt wäre, ihre körperlichen Eigenschaften durch künstliche Eingriffe selbst zu beeinflussen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Verbot des Dopings wird weiterhin damit begründet, dass eine Freigabe des Dopings „saubere“ Sportler durch einen gestiegenen Konkurrenzdruck faktisch zum Doping nötigen würde. Dopende Sportler machen in Sportarten, in denen Doping üblich ist, keineswegs freiwillig von ihrem „Recht auf Selbstschädigung“ Gebrauch. Auch sei die Hoffnung vieler Breitensportler, dass sie für Doping durch die Chance „belohnt“ werden, berühmt zu werden, hohe Einkünfte zu erzielen und ein Vermögen anzuhäufen, illusorisch, da nur ein sehr kleiner Teil von ihnen in die Spitze ihrer Sportart aufsteige.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Schutz_der_Öffentlichkeit"><span id="Schutz_der_.C3.96ffentlichkeit"></span>Schutz der Öffentlichkeit</h4></div>

<p>Gegen ein öffentliches Bekenntnis des Sports zum Doping spricht nach Ansicht der Verbotsbefürworter auch die Vorbildfunktion der Leistungssportler. Besonders im Hinblick auf Jugendliche wird befürchtet, dass eine Aufhebung des Dopingverbotes falsche Signale senden könnte und Personen zum Gebrauch von Dopingmitteln animiere, die sich der daraus resultierenden Gefahren nicht bewusst sind. Auch sei es der Gemeinschaft der <a href="Krankenversicherung" title="Krankenversicherung">Krankenversicherten</a> nicht zuzumuten, hohe Kosten für Langzeitschäden zu finanzieren, die durch die Nebenwirkungen des Doping ausgelöst wurden. Ähnliches gelte für Nebenwirkungen wie die Notwendigkeit von Frühverrentungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Position_der_Gegner">Position der Gegner</h3></div>
<p>Gegner eines Dopingverbots geben zu bedenken, dass die Freigabe von Doping zu einer größeren Chancengleichheit führen könnte als das heutige strikte Verbot. Da das Dopingverbot offensichtlich in der Praxis kaum durchsetzbar sei, führe dies dazu, dass nicht die körperlich fähigsten Sportler, sondern die geschicktesten Umgeher des Verbots am erfolgreichsten seien.
</p><p>Manche Autoren sehen im gedopten Sportler sogar ein Urbild des sich seiner selbst bewussten und frei entscheidenden Menschen, der sich seinen eigenen Vorstellungen entsprechend verbessere.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die pragmatische Variante dieser These besteht in dem nüchternen Hinweis, dass die Zeit, in der es hieß: „Dabeisein ist alles“, längst vorbei sei und nur der (wie auch immer herbeigeführte) Erfolg im Sinne eines Sieges, des Gewinnens von Meisterschaften, des Brechens eines Rekordes usw. zähle. Die o.&nbsp;g. „Verbesserung“ sei am leichtesten an der Entwicklung des Kontostandes der Beteiligten zu erkennen. Moralisierende Argumente der Befürworter eines Dopingverbots seien mithin „naiv“.
</p><p>Machiko Kimura weist darauf hin, dass es bei den Dopingverboten und besonders den trainingsbegleitenden Dopingkontrollen vor allem darum ginge, dass die Sportverbände nach dem Wegfall der Amateurbestimmungen (die ihnen ein Willkürpotential gegenüber unliebsamen Sportlern gaben) ein Machtpotential im Sinne <a href="Michel_Foucault" title="Michel Foucault">Michel Foucaults</a> gegenüber den Spitzensportlern haben wollten.
Nur hierdurch sei sicherzustellen, dass vom Mehrwert, den Spitzensportler erzeugen, genügend bei den Funktionären verbleibe.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Auch die Verwendung von <i>Therapeutic Use Exemption</i> (TUE) (=Genehmigung der Verwendung von verbotenen Substanzen mit ärztlicher Genehmigung) hat ein erhebliches Willkürpotenzial im Sinne Kimuras, da die Verbände die Genehmigung organisieren. Selbst wenn solche TUEs erforderlich sind um z.&nbsp;B. im Seniorensport, in dem häufig rezeptpflichtige Medikamente im Interesse der Lebensqualität eingesetzt werden (müssen), nicht zu viele Sportler auszuschließen, so liegt doch ein erhebliches Missbrauchspotenzial in den TUEs.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vermittelnde_Position">Vermittelnde Position</h3></div>
<p>Ein Vorschlag der Gegner eines <i>umfassenden</i> Dopingverbots besteht darin, dass über die Schädlichkeit von Dopingmitteln von Fall zu Fall entschieden werden solle und im Fall einer Freigabe die Anwendung des betreffenden Mittels oder Verfahrens der ärztlichen Kontrolle unterstellt werden solle. Eine Legalisierung relativ harmloser Mittel zur Leistungssteigerung sollte von vornherein darauf abzielen, eine unreglementierte Verbreitung von Dopingmitteln zu verhindern. Ähnlich wie bei der Verordnung von „normalen“ Medikamenten wären „der Arzt oder der Apotheker zu fragen“, von denen erwartet werden könne und müsse, dass sie mit der Weitergabe von Wirkstoffen verantwortungsbewusst umgingen. Dem heute bestehenden Schwarzmarkt würde so weitgehend die Grundlage entzogen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dopingverfolgung">Dopingverfolgung</h2></div>

<p>Das Doping wird Sportlern von den internationalen <a href="Sport" title="Sport">Sportverbänden</a> (insbesondere auch dem <a href="Internationales_Olympisches_Komitee" title="Internationales Olympisches Komitee">IOC</a>) im Rahmen ihrer Wettbewerbe untersagt. Zur Dopingbekämpfung wurde 1999 die <a href="World_Anti-Doping_Agency" class="mw-redirect" title="World Anti-Doping Agency">World Anti-Doping Agency</a> (WADA) gegründet. Offiziell begründet wird dies üblicherweise mit Chancengleichheit für die Wettkämpfer, dem Schutz dieser vor gesundheitlichen Schäden durch Doping und einer Vorbildfunktion, die der Sport und damit der Spitzensportler zu erfüllen hätten.<br>
Da ein in der breiten Öffentlichkeit herrschendes Image von <i>sauber</i> erbrachten Leistungen in einer Sportart für deren jeweiligen Marktwert von enormer Bedeutung ist, gibt es aber auch einen hohen wirtschaftlichen Anreiz für Verbände und Veranstalter, dieses Image dadurch zu fördern, dass sie erfolgreich den Anschein erwecken, es würden von ihnen effektive Maßnahmen der Dopingverfolgung ergriffen.
</p><p>In einigen Ländern gelten Doping oder bestimmte Doping-Varianten als Straftat und werden von staatlichen Organen mit hoheitlichen Maßnahmen gegen Sportler (und ihre Helfer) verfolgt, etwa in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a>, <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a> oder <a href="Italien" title="Italien">Italien</a>. Seit dem Jahr 2000 können in Italien Dopingvergehen von Sportlern mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Allerdings ist noch nie ein Sportler wegen Einnahme von verbotenen Dopingsubstanzen angeklagt oder bestraft worden, erst recht nicht mit einer Gefängnisstrafe. Das spanische Anti-Dopinggesetz verbietet trainingsbegleitende Dopingkontrollen zwischen 23:00 und 6:00&nbsp;Uhr und erfasst nur Wettkampfsportler von dem Olympischen Komitee angeschlossenen Verbänden. Hierdurch wird z.&nbsp;B. Bodybuilding nicht erfasst.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem zurzeit in Deutschland gültigen Recht begehen <i>Sportler</i> mit der Einnahme von Dopingmitteln grundsätzlich keine <a href="Straftat_(Deutschland)" class="mw-redirect" title="Straftat (Deutschland)">Straftat</a>, da es hier ein „Recht auf Selbstschädigung“ gibt. Aber auch <i>Sportler</i> können sich strafbar machen, wenn sie Dopingmittel mit anderen Sportlern teilen. Denn es ist nach §&nbsp;2 Abs. 3 AntiDopG verboten, ein Dopingmittel in nicht geringer Menge zum Zwecke des Dopings beim Menschen im Sport zu erwerben, zu besitzen oder in den Geltungsbereich dieses Gesetzes zu verbringen. Die Bestimmung dieser nicht geringen Menge findet sich seit dem 29. November 2007 in der <a href="Dopingmittel-Mengen-Verordnung" title="Dopingmittel-Mengen-Verordnung">Dopingmittel-Mengen-Verordnung</a>. Diese Straftat wird nach §&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 mit einer <a href="Geldstrafe_(Deutschland)" title="Geldstrafe (Deutschland)">Geldstrafe</a> oder einer <a href="Freiheitsstrafe_(Deutschland)" title="Freiheitsstrafe (Deutschland)">Freiheitsstrafe</a> von bis zu drei Jahren bestraft. §&nbsp;95 Abs.&nbsp;3 des Arzneimittelgesetzes sieht in besonders schweren Fällen (Abgabe oder Anwendung von Arzneimitteln zu Dopingzwecken im Sport an Personen unter 18&nbsp;Jahren) eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vor.<br>
Es kam allerdings in der Vergangenheit zu Verurteilungen wegen Körperverletzungsdelikten, teilweise solchen an Schutzbefohlenen, wenn Präparate von <i>Trainern</i> an Athleten ohne deren Wissen/Zustimmung verabreicht wurden. Einverständniserklärungen <a href="Erziehungsberechtigung" class="mw-redirect" title="Erziehungsberechtigung">Erziehungsberechtigter</a> minderjähriger Sportler gelten als Missbrauch des <a href="Elternrecht" class="mw-redirect" title="Elternrecht">Elternrechts</a>. Doping bei Tieren während sportlicher Wettkämpfe oder im Training dafür ist in Deutschland gemäß §&nbsp;3 Nr.&nbsp;1b <a href="Tierschutzgesetz_(Deutschland)" title="Tierschutzgesetz (Deutschland)">Tierschutzgesetz</a> verboten und gemäß §&nbsp;18 I Nr.&nbsp;4 TierSchG eine Ordnungswidrigkeit, die gemäß §&nbsp;18 IV mit einer Geldbuße bis zu <a href="%E2%82%AC" title="€">€</a>&nbsp;25.000,- geahndet werden kann. Wenn <i>Ärzte</i>, <i>Tierärzte</i> oder <i>Apotheker</i> aktiv an Dopingpraktiken mitwirken, kann ihnen in Deutschland wegen Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit die <a href="Approbation_(Heilberufe)" title="Approbation (Heilberufe)">Approbation</a> entzogen werden, wodurch ihnen die Grundlage ihrer beruflichen Existenz fehlen würde.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgehen">Vorgehen</h3></div>
<p>Weil in vielen Sportarten unterschiedliche <a href="Wirkstoff" title="Wirkstoff">Wirkstoffe</a> und Methoden der unphysiologischen Leistungssteigerung verboten sind, aber immer neue Methoden und neue Substanzen als leistungssteigernd eingestuft werden, wird in einer ständig der Realität angepassten <a href="Dopingliste" title="Dopingliste">Dopingliste</a> mit genau aufgeführten und beschriebenen Wirkstoffen und Vorgehensweisen definiert, was unter Doping zu verstehen ist.
</p><p>Diese Liste –&nbsp;von internationalen <a href="Sport" title="Sport">Sportverbänden</a> in Zusammenarbeit mit der medizinischen Kommission des <a href="Internationales_Olympisches_Komitee" title="Internationales Olympisches Komitee">IOC</a> aufgestellt, aktualisiert, permanent um neue Substanzen ergänzt&nbsp;– wird von allen nationalen Verbänden übernommen. Demnach liegt ein Dopingverstoß vor, wenn eine der in der Verbotsliste aufgezählten <a href="Substanz" title="Substanz">Substanzen</a> im Körper des <a href="Athlet" title="Athlet">Athleten</a> nachgewiesen wird, er eine <a href="Dopingtest" title="Dopingtest">Dopingkontrolle</a> verweigert hat, im Besitz von im Sport verbotenen Substanzen ist oder sich diese beschaffen will. Als Beweis für die Beschaffung genügt ein Rezept. Jeder der circa 1500 Spitzensportler in Deutschland, die den einzelnen Leistungskadern angehören, muss sich schriftlich gegenüber dem eigenen nationalen Verband verpflichten, alle Dopingvorschriften einzuhalten, sich bei Reisen abzumelden und Kontrollen zu jeder Zeit zu dulden.
</p><p>Bei dem Nachweis von illegalen Substanzen wird zwischen Wettkampf- und <a href="Trainingskontrolle" class="mw-redirect" title="Trainingskontrolle">Trainingskontrollen</a> unterschieden. Wettkampfkontrollen sind nötig, um die kurzzeitige Leistungssteigerung durch Doping nachzuweisen, das kurz vor Beginn des Wettkampfes durchgeführt wurde. Trainingskontrollen versuchen, eine langzeitige Einnahme von Doping nachzuweisen und Stoffe aufzuspüren, die auf Grund einer rechtzeitigen Absetzung nicht mehr in Wettkampfkontrollen nachgewiesen werden können. Diese Kontrollen bestehen aus einer <a href="Urinprobe" class="mw-redirect" title="Urinprobe">Urinprobe</a> und einer –&nbsp;in Deutschland freiwilligen&nbsp;– <a href="Blutprobe" class="mw-redirect" title="Blutprobe">Blutprobe</a>.
</p><p>Eine neuartige Nachweismethode für Doping stellt das <a href="Biologischer_Pass" title="Biologischer Pass">Biologischer-Pass-Programm</a> dar, das die klassischen Nachweisverfahren verbotener Substanzen oder Methoden ergänzen soll. In diesem indirekten Nachweisverfahren werden Ergebnisse von Urin- und Blutproben bei Trainings- und Wettkampfkontrollen zu einem biologischen Profil des Sportlers zusammengeführt. Werte, die eine Abweichung vom erwarteten Profil darstellen, sollen zwar nicht den direkten Nachweis erbringen, <i>wie</i> manipuliert – welche Substanz, welche Methode – wurde, aber den indirekten Nachweis, <i>dass</i> manipuliert wurde.
</p><p>Bei der erstmaligen Einnahme von verbotenen <a href="Stimulans" title="Stimulans">Stimulanzien</a> oder <a href="Schmerzmittel" class="mw-redirect" title="Schmerzmittel">Schmerzmitteln</a> wird eine Verwarnung ausgesprochen. Bei allen anderen Vergehen, wie der Einnahme von anabolen <a href="Steroide" title="Steroide">Steroiden</a> oder der Manipulation einer Dopingprobe, wird eine <a href="Wettkampfsperre" title="Wettkampfsperre">Wettkampfsperre</a> (siehe auch <a href="Disqualifikation" title="Disqualifikation">Disqualifikation</a>) von mindestens zwei Jahren für den Sportler verhängt. Des Weiteren werden bei Dopingvergehen, die während eines Wettkampfes stattfinden, die Leistungen annulliert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Manipulation_von_Dopingproben">Manipulation von Dopingproben</h3></div>
<p>Da vermehrt <a href="Dopingprobe" class="mw-redirect" title="Dopingprobe">Dopingproben</a> manipuliert wurden, wird jetzt auch die <a href="Manipulation" title="Manipulation">Manipulation</a> an sich als Dopingvergehen angesehen und beschrieben. So ist jegliche Manipulation ausdrücklich verboten, da diese Werte maßgeblich für den Nachweis des Dopings benötigt werden. Dazu zählt der Austausch oder die Veränderung der Proben, die <a href="Verd%C3%BCnnung" title="Verdünnung">Verdünnung</a> mit jeglichen Flüssigkeiten, die Einspritzung von Fremdurin in die Blase, die Beeinflussung der <a href="Urin" title="Urin">Urinausscheidung</a> durch chemische <a href="Substanz" title="Substanz">Substanzen</a> sowie die Beeinflussung des Verhältnisses von <a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a> zu <a href="Epitestosteron" title="Epitestosteron">Epitestosteron</a>.
</p><p>Nicht zuletzt hat die <a href="BALCO-Aff%C3%A4re" title="BALCO-Affäre">BALCO-Affäre</a> in den Vereinigten Staaten mit der Entwicklung neuer, unbekannter Dopingsubstanzen, die nicht nachzuweisen waren, gezeigt, dass bestimmte Kreise ein Interesse an der permanenten Leistungssteigerung im Sport haben, weil sich dies gut vermarkten lässt.
</p><p>Trainer und Funktionäre haben Sportler vor Kontrollen gewarnt. Bestimmte Veranstaltungen werden gut besucht, weil bekannt ist, dass nicht kontrolliert wird. Im bezahlten Fußball können die Rückennummern bestimmter gedopter Sportler nicht ausgelost werden, weil man sie durch andere ersetzt.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Situation_in_Deutschland">Situation in Deutschland</h2></div>

<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Doping_in_der_Bundesrepublik_Deutschland" title="Doping in der Bundesrepublik Deutschland">Doping in der Bundesrepublik Deutschland</a> und <a href="Sport_in_der_DDR" title="Sport in der DDR">Sport in der DDR</a></div>
<p>Nach den Zahlen der <a href="Nationale_Anti-Doping_Agentur_Deutschland" title="Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland">Nationalen Anti-Doping-Agentur</a> (NADA) für das Jahr 2011 wurden in Deutschland insgesamt 7767 Trainingskontrollen (Urinproben 6530, Blutproben 1237) und 5087 Wettkampfkontrollen durchgeführt. Im Jahr 2011 wurden im Rahmen von 86 Dopingkontrollen Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen eingeleitet. Kritiker merken an, dass der finanzielle Aufwand für diese geringe Quote in keinem Verhältnis stehe und allein durch das sehr große mediale Interesse gerechtfertigt zu sein scheine.
</p><p>Im Rahmen der Trainingskontrollen können etwa 8650 <a href="Kader#Mannschaftskader" title="Kader">Kaderathleten</a> geprüft werden, die in drei Testpools aufgeteilt sind und an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Nicht kontrolliert werden alle anderen Mitglieder des Deutschen Olympischen Sportbundes, die gleichfalls an Wettkämpfen teilnehmen. Aber gerade in den Ebenen unterhalb des Spitzensports ist die Dopingmentalität – im Wissen um die fehlenden Kontrollen – stark ausgeprägt. Dies wird jedoch von der Sportführung negiert, obwohl es stichhaltige Untersuchungen zum Beispiel des Anabolikakonsums in Deutschland und den USA gibt. Der Sport ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Schon in den 1990er Jahren stellte <a href="Klaus_Hurrelmann" title="Klaus Hurrelmann">Klaus Hurrelmann</a> fest, dass etwa zehn Prozent der Jugendlichen bis 16&nbsp;Jahre regelmäßig zu Aufputschmitteln und anderen Dopingsubstanzen sowie Drogen greifen. Allerdings ist Doping, obwohl keine Straftat, in der Öffentlichkeit stark negativ besetzt.
</p><p>Am 10. Dezember 2015 wurde das <a href="Anti-Doping-Gesetz" title="Anti-Doping-Gesetz">Anti-Doping-Gesetz</a> erlassen. Spitzensportler, die in einem der Testpools der Nationalen Anti-Doping-Agentur erfasst sind, und Sportler, die mit dem Sport erhebliche Einnahmen erzielen, sollen im Fall eines nachgewiesenen Selbstdopings mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden können.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doping-Ärzte und andere Hintermänner könnten noch härter bestraft werden als Athleten. Eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren droht dem, der „die Gesundheit einer großen Zahl von Menschen gefährdet“. Das Gleiche gilt, falls durch das Doping schwere gesundheitliche Schäden oder gar der Tod des Sportlers riskiert werden. Wenn das Opfer minderjährig ist, wirkt sich das strafverschärfend aus.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spektakuläre_Dopingfälle"><span id="Spektakul.C3.A4re_Dopingf.C3.A4lle"></span>Spektakuläre Dopingfälle</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einzelpersonen">Einzelpersonen</h3></div>
<ul><li>Der umstrittene Dopingfall <a href="Dieter_Baumann" title="Dieter Baumann">Dieter Baumann</a> von 1999, der vom <a href="International_Association_of_Athletics_Federations" class="mw-redirect" title="International Association of Athletics Federations">IAAF</a> für drei Jahre gesperrt wurde, obwohl er national vom Dopingvorwurf freigesprochen wurde.</li>
<li>Der ebenfalls äußerst umstrittene Fall <a href="Alexander_Leipold" title="Alexander Leipold">Alexander Leipold</a>, dem <a href="Olympische_Sommerspiele_2000" title="Olympische Sommerspiele 2000">2000 in Sydney</a> die Goldmedaille aberkannt wurde, obwohl zum einen Schwankungen der Urinmenge der Probe in der Größenordnung von 35&nbsp;ml eine nachträgliche Manipulation nahelegten und zum anderen nachgewiesen wurde, dass der bei Leipold entdeckte Stoff (<a href="Nandrolon" title="Nandrolon">Nandrolon</a>) in der aufgefundenen Konzentration (ein Tausendstel einer Tablette) keine leistungssteigernde Wirkung gehabt haben konnte und Leipolds Körper ihn auch auf ganz natürliche Art und Weise hätte produziert haben können.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gruppen">Gruppen</h3></div>
<ul><li>Im Zuge der <a href="BALCO-Aff%C3%A4re" title="BALCO-Affäre">BALCO-Affäre</a> wurden in den USA mehrere Sportprofis des Dopings überführt: Prominenteste Vertreterin war die Sprinterin <a href="Marion_Jones" title="Marion Jones">Marion Jones</a>, der daraufhin fünf Olympiamedaillen ebenso aberkannt wurden wie ihrem Lebensgefährten <a href="Tim_Montgomery" title="Tim Montgomery">Tim Montgomery</a> sein Weltrekord im 100-Meter-Lauf. Ansonsten wurde ohne positiven Test nur noch Baseballspieler Jason Grimsley gesperrt, obwohl auf den Kundenlisten der Firma auch zahlreiche andere Sportler standen, von Sprint über Mittelstreckenlauf, Basketball, Boxen, Hammerwurf und Kugelstoßen, bis Football. Auch Judoka standen unter Verdacht.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sportarten">Sportarten</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Radrennsport">Radrennsport</h4></div>
<ul><li><a href="Festina-Aff%C3%A4re" title="Festina-Affäre">Festina-Affäre</a> bei der <a href="Tour_de_France_1998" title="Tour de France 1998">Tour de France 1998</a></li>
<li><a href="Dopingskandal_Fuentes" title="Dopingskandal Fuentes">Dopingskandal Fuentes</a>: Im Zuge von Untersuchungen, Hausdurchsuchungen und Ermittlungen der spanischen Polizei wurden unter anderen <a href="Jan_Ullrich" title="Jan Ullrich">Jan Ullrich</a>, <a href="Ivan_Basso" title="Ivan Basso">Ivan Basso</a>, <a href="Francisco_Mancebo" title="Francisco Mancebo">Francisco Mancebo</a> und <a href="%C3%93scar_Sevilla" title="Óscar Sevilla">Óscar Sevilla</a> vor der <a href="Tour_de_France_2006" title="Tour de France 2006">Tour de France 2006</a> wegen Dopingverdachts ausgeschlossen beziehungsweise von ihren Teams suspendiert.</li>
<li>Der Gewinner der <a href="Tour_de_France_2006" title="Tour de France 2006">Tour de France 2006</a>, <a href="Floyd_Landis" title="Floyd Landis">Floyd Landis</a> vom <a href="Radsportteam" title="Radsportteam">Radsportteam</a> <a href="Phonak" class="mw-redirect" title="Phonak">Phonak</a>, wurde positiv auf Testosteron getestet. Im September 2007 wurde er von einem Schiedsgericht der <a href="United_States_Anti-Doping_Agency" title="United States Anti-Doping Agency">United States Anti-Doping Agency</a> für schuldig befunden, woraufhin erstmals der internationale Radsportverband <a href="Union_Cycliste_Internationale" title="Union Cycliste Internationale">UCI</a> den Tour-de-France-Sieg aberkannte und Landis für zwei Jahre sperrte. Endgültig wurde das Urteil am 30.&nbsp;Juni 2008 vom CAS bestätigt.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Der <a href="Radrennfahrer" title="Radrennfahrer">Radrennfahrer</a> <a href="Bert_Dietz" title="Bert Dietz">Bert Dietz</a> gab am 21.&nbsp;Mai 2007 zu, in seiner Karriere gedopt zu haben und schloss andere Fahrer seines damaligen Teams ausdrücklich mit ein.</li>
<li>Die Radsportler <a href="Christian_Henn" title="Christian Henn">Christian Henn</a> (22.&nbsp;Mai 2007), <a href="Udo_B%C3%B6lts" title="Udo Bölts">Udo Bölts</a> (23.&nbsp;Mai 2007), <a href="Rolf_Aldag" title="Rolf Aldag">Rolf Aldag</a> (24.&nbsp;Mai 2007), <a href="Erik_Zabel" title="Erik Zabel">Erik Zabel</a> (24.&nbsp;Mai 2007) und <a href="Bjarne_Riis" title="Bjarne Riis">Bjarne Riis</a> (25.&nbsp;Mai 2007) –&nbsp;ehemalige Teamkollegen von Bert Dietz beim <a href="Team_Telekom" title="Team Telekom">Team Telekom</a>&nbsp;– haben gestanden, ebenfalls mit EPO gedopt zu haben. Erik Zabel war damit der erste noch aktive, nicht überführte Fahrer, der in diesem Zusammenhang Doping gestanden hat.</li>
<li>Radsportler <a href="J%C3%B6rg_Jaksche" title="Jörg Jaksche">Jörg Jaksche</a> gestand am 2.&nbsp;Juli 2007 in einem Interview mit dem <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Spiegel</a></i>, dass er bereits 1997 mit EPO-Doping begonnen hatte und seit 2005 das Verfahren des Eigenblutdopings genutzt hat. Jaksche ist der erste in den <a href="Dopingskandal_Fuentes" title="Dopingskandal Fuentes">Dopingskandal Fuentes</a> verstrickte Fahrer, der ausführlich über seine Verwicklung berichtet. Zudem beschuldigt er den aktuellen Teamchef des <a href="Team_Milram" title="Team Milram">Team Milram</a>, <a href="Gianluigi_Stanga" title="Gianluigi Stanga">Gianluigi Stanga</a>, den aktuellen Teamchef des <a href="Team_CSC" class="mw-redirect" title="Team CSC">Team CSC</a>, Bjarne Riis, als auch <a href="Walter_Godefroot" title="Walter Godefroot">Walter Godefroot</a>, ehemaliger Leiter des <a href="Team_Telekom" title="Team Telekom">Team Telekom</a>, der Mitwisserschaft am Doping ihrer Mannschaften.</li>
<li><a href="Alexander_Winokurow" title="Alexander Winokurow">Alexander Winokurow</a> wurde bei seinem Sieg auf der 13.&nbsp;Etappe der <a href="Tour_de_France_2007" title="Tour de France 2007">Tour de France 2007</a> am 21.&nbsp;Juli Fremdblut-Doping nachgewiesen. Sein Team Astana beendet die Tour ebenso wie das Team Cofidis sowie der Gesamtführende <a href="Michael_Rasmussen" title="Michael Rasmussen">Michael Rasmussen</a>, der von seinem Team ausgeschlossen wird, weil er falsche Trainingsorte angegeben hatte, mutmaßlich, um sich Dopingtests zu entziehen. Es gewinnt mit <a href="Alberto_Contador" title="Alberto Contador">Alberto Contador</a> ein Fahrer, dessen Name auf einer Kundenliste des Dopingarztes Fuentes aufgetaucht war, von der er später aus ungeklärten Gründen wieder gestrichen wurde.</li>
<li>Der US-Amerikaner <a href="Lance_Armstrong" title="Lance Armstrong">Lance Armstrong</a> gewann zwischen 1999 und 2005 siebenmal die <a href="Tour_de_France" title="Tour de France">Tour de France</a>. Wegen Dopings, was er später auch selbst eingestand, wurden ihm 2012 alle Titel sowie eine im Jahr 2000 gewonnene olympische Bronzemedaille aberkannt und er wurde lebenslang gesperrt.</li></ul>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Doping_im_Radsport" title="Doping im Radsport">Doping im Radsport</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Triathlon">Triathlon</h4></div>
<p>Der Umfang an Doping im Triathlon wurde allerdings stets als nicht mit dem z.&nbsp;B. im Radsport vergleichbar angesehen: Triathlon ist auch im professionellen Bereich – im Vergleich zum Radsport mit seinen professionellen Teamstrukturen – durch Individualisten geprägt. Zudem liegen die <a href="Triathlon#Preisgelder" title="Triathlon">Einnahmen professioneller Triathleten</a> weit unterhalb denen von Profisportlern in anderen Sportarten.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2004 waren von der NADA 101 Trainings- und 80 Wettkampfkontrollen durchgeführt worden, bei denen eine positive Probe (<a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a>) auftrat. Bei 21 der Trainingskontrollen wurde auf <a href="Erythropoetin_als_Dopingmittel" title="Erythropoetin als Dopingmittel">Epo</a> im Urin geprüft.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Zum Vergleich: 2004 wurden 88 Trainingskontrollen an Fußballern aus Vereinen des <a href="Deutscher_Fu%C3%9Fball-Bund" title="Deutscher Fußball-Bund">Deutschen Fußball-Bundes</a>, der insgesamt über rund 7&nbsp;Millionen Mitglieder verfügt, durchgeführt, 656 im Jahr 2014. Im Jahr 2013 war der <a href="Deutscher_Leichtathletik-Verband" title="Deutscher Leichtathletik-Verband">Deutsche Leichtathletik-Verband</a> mit seiner fast um den Faktor sechzehn höheren Zahl an Athleten der einzige deutsche Sportverband, in dessen Bereich mehr Doping-Kontrollen durchgeführt wurden als im Triathlon.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Doping_im_Triathlon" title="Doping im Triathlon">Doping im Triathlon</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Fußball"><span id="Fu.C3.9Fball"></span>Fußball</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Doping_im_Fu%C3%9Fball" title="Doping im Fußball">Doping im Fußball</a></i></div>
<p>Nach der WM 1954 erkrankten etliche Spieler der erfolgreichen deutschen Nationalelf, die Ursache waren verunreinigte Spritzen. Erik Eggers war Mitarbeiter der Studie „Doping in Deutschland“, welche von der Universität in Münster und Berlin durchgeführt wurde und 450.000 Euro kostete. Ihm zufolge war in den Spritzen <a href="Pervitin#Verwendung_nach_1945" class="mw-redirect" title="Pervitin">Pervitin</a>: „Wenn man sich die Zeitungsberichte von damals ansieht, dazu das sportwissenschaftliche Umfeld und die Schilderungen von Mannschaftsarzt Franz Loogen, dann muss man davon ausgehen, dass damals Amphetamine verabreicht wurden“.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2004 beschuldigte Ferruccio Mazzola, Teil des legendären Inter Mailands der 1960er-Jahre, seinen ehemaligen Trainer der Verabreichung von Amphetaminen. Laut seiner Aussage habe dieser anfangs Pillen verteilt und sie später, nachdem sie viele Akteure heimlich ausgespuckt hatten, in ihren Kaffee getan. Mazzola vermutete, dass es einen Zusammenhang zwischen den Medikamenten und dem schlechten Gesundheitszustand oder frühen Tod – ähnlich wie beim „Fluch der Fiorentina“ – von vielen ehemaligen Mitspielern gab. Inter Mailand klagte gegen Mazzola anschließend, verlor jedoch vor Gericht. Jahre später bestätigte auch Ferruccios Bruder Sandro die Anschuldigungen.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2015 wurden in Freiburg vorab veröffentlichte Ergebnisse einer Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von <a href="Letizia_Paoli" title="Letizia Paoli">Letizia Paoli</a> Geschehnisse um die ehemaligen deutschen Sportmediziner <a href="Armin_Kl%C3%BCmper" title="Armin Klümper">Armin Klümper</a> und Josef Keul zum systematischen Doping im deutschen Fußball und vielen anderen Sportarten bekannt.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gemäß der Vorsitzenden und eines Mitglieds der Untersuchungskommission der Universität gab es in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren systematisches Anabolika-Doping beim VfB Stuttgart und in kleinerem Umfang beim SC Freiburg.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1982 schied Algerien wegen einer Begegnung aus, die man später als die <a href="Nichtangriffspakt_von_Gij%C3%B3n" title="Nichtangriffspakt von Gijón">Schande von Gijón</a> benannte. Hinter den Kulissen spielte sich allerdings auch etwas anderes ab: Ehemalige Spieler (mindestens sieben, u.&nbsp;a. Mohamed Kaci Saïd, <a href="Djamel_Menad" title="Djamel Menad">Djamel Menad</a>, Mohamed Chaïb) beschuldigten den Arzt der Mannschaft, Aleksander Tabartschuk, ihnen Dopingmittel („gelbe Pillen“ und Pulverbeutelchen) verabreicht zu haben. Diese sollen dafür verantwortlich sein, dass sie später behinderte Kinder bekamen. Rachid Hanifi, damals ebenfalls Arzt bei der Nationalmannschaft, hielt die Anschuldigungen für begründet, da ihm sein sowjetischer Kollege keinen Einblick in die medizinischen Unterlagen gewährte. Auch Mohamed Chaïb wollte Jahre später die damaligen Unterlagen sehen und wurde unterrichtet, dass es diese nicht mehr gäbe. Algerien schied 1986 in einer Gruppe mit Brasilien und Italien aus und gewann vier Jahre später den Afrikacup.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1987 veröffentlichte Harald (Toni) Schumacher sein Buch „Anpfiff. Enthüllungen über den deutschen Fußball“, in dem er schildert, wie während der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 im deutschen Nationalteam gedopt worden sei. Im selben Jahr berichtete Paul Breitner über ähnliche Vorgänge in der Bundesliga.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1993 soll die Mannschaft von Olympique Marseille vor dem Finale des Pokals der Landesmeister gegen den AC Mailand kollektiv gedopt worden sein. Nur der damals in Marseille spielende Rudi Völler soll sich dagegen gewehrt haben. Jean-Jacques Eydelie, Tony Cascarino, Chris Waddle und Marcel Desailly (in seiner Biografie „Capitaine“) berichteten ausführlich über regelmäßige Medikamenteneinnahmen während ihrer gemeinsamen Zeit in Südfrankreich. Jean-Pierre de Mondenard, Sportmediziner und Autor etlicher Bücher über Sportdoping, erwähnte in einem Interview eine schwarze Tafel im Umkleideraum von Olympique auf der „heute Abend: Spritzen für alle“ stand.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor dem Qualifikationsmatch gegen Australien für die WM 1994 wurden den argentinischen Spielern laut Maradona Aufputschmittel in den Café gegeben. Gleichzeitig äußerte er sein Misstrauen, dass es ausgerechnet bei diesem wichtigen Spiel keine Dopingkontrolle gab. Julio Grondona, damals Vorstand des argentinischen Verbandes, meinte dazu, dass es keine Tests wegen Maradonas Drogenvergangenheit gab. Für einen der berühmtesten individuellen Dopingfälle im Fußball sorgte der argentinische Spielmacher dann beim Turnier, als ihm ein ephedrinhaltiges Medikament nachgewiesen wurde.
Im selben Jahr erschien ein Buch des ehemaligen Leistungssportlers Edwin Klein unter dem Titel „Rote Karte für den DFB“, in dem verschiedene Zeugen über zahlreiche Dopingvergehen im deutschen Fußball berichteten.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der umfangreichste und durch Gerichte bestätigte Fall systematischen Dopings im Fußball kommt aus Italien. Der damalige Manager von Juventus Turin, Antonio Giraudo, sowie der Klubarzt Ricardo Agricola und der Pharmazeut Giovanni Rossato wurden schuldig gesprochen, in den 1990er-Jahren systematisches Teamdoping betrieben zu haben. Gutachter fanden damals 281 Medikamente; „genug für die Versorgung einer Kleinstadt“. Intensive Eisenverabreichung, ein Anstieg des <a href="H%C3%A4matokrit" title="Hämatokrit">Hämatokritwertes</a> bei Didier Deschamps um zwölf Prozent innerhalb eines Jahres und die Auswertung von Blutwerten führten den Hämatologen Giuseppe D’Onofrio und den Sportwissenschaftler Sandro Donati zu dem Schluss, dass Doping mit Epo stattgefunden hatte. In zweiter Instanz wurde Agricola vom Vorwurf des Blutdopings freigesprochen. Dies hatte auch damit zu tun, dass Doping in Italien vor dem Jahr 2000 nicht strafbar war.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aus anderen europäischen Ländern gibt es zahlreiche ähnliche Berichte, die jedoch mangels handfester Beweise, aber auch geringer Bereitschaft zur Aufarbeitung größtenteils ohne Konsequenzen blieben. Schon Ende der 1970er-Jahre gab es einzelne Spieler, darunter auch Franz Beckenbauer, die über Bluttransfusionen berichteten.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der Weltmeisterschaft 1998 wurden alle Dopingtests nach Turnierende zerstört. WADA-Direktor Alain Garnier meinte, dass Armstrong nie erwischt worden wäre, wäre bei der Tour auch so vorgegangen worden. Marie-Georges Buffet, Sportministerin in dieser Zeit, klagte über Druck von allen Seiten, als sie einen unangekündigten Test während eines Trainingslagers der Franzosen im Dezember 1997 durchführen ließ. Anschließend gab es keine unangekündigte Tests mehr. Gary Neville, englischer Nationalspieler im Turnier, erwähnte Injektionen, die sich einige seiner Kameraden vor dem Argentinien-Spiel von „einem Franzosen namens Dr. Rougier“ geben ließen. Nachdem diese sich daraufhin energetischer fühlten, bildete sich eine Schlange vor dem Arzt.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2001 wurde mehreren Akteuren der Serie A, darunter <a href="Pep_Guardiola" title="Pep Guardiola">Pep Guardiola</a>, Nandrolon nachgewiesen.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Rahmen des <a href="Dopingskandal_Fuentes" title="Dopingskandal Fuentes">spanischen Dopingskandals</a> im Jahr 2006, der sich hauptsächlich um den <a href="Radsport" title="Radsport">Radsport</a> drehte, wurde publik, dass auch Fußballer zu den Kunden des Dopingarztes <a href="Eufemiano_Fuentes" title="Eufemiano Fuentes">Eufemiano Fuentes</a> gehörten. Berichte der französischen Zeitung <a href="Le_Monde" title="Le Monde">Le Monde</a> über die Zusammenarbeit von Fuentes mit vier spanischen Topclubs, darunter <a href="Real_Madrid" title="Real Madrid">Real Madrid</a> und <a href="FC_Barcelona" title="FC Barcelona">FC Barcelona</a>, war Gegenstand mehrerer, teilweise noch laufender Prozesse. Zudem wurde enthüllt, dass Real Sociedad bis zu 327.000 Euro pro Saison an den Mediziner gezahlt hatte. Es wurden auch die Abkürzungen „RSOC“ und „ASTI“, vermutlich Kurzform für Astiazarán, Präsident des Klubs von 2001 bis 2005, in den Fuentes-Unterlagen gefunden.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 2007 gab es eine Welle von Aussagen ehemaliger deutscher Spieler und Trainer bezüglich des jahrelangen Missbrauchs von <a href="Captagon" class="mw-redirect" title="Captagon">Captagon</a>, <a href="Ephedrin" title="Ephedrin">Ephedrin</a> und anderen Stoffen.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>2008 untersuchte Tim Meyer das Blut von über 500 Bundesligaprofis. Die Werte von 467 Profis gingen in seine Studie ein. Die Messungen waren anonymisiert und freiwillig; jeder konnte sich jederzeit aus der Studie zurückziehen. Bei sechs vor dem Saisonauftakt durchgeführten Messungen und zwei Messungen im Herbst der Saison ergaben sich Hämatokritwerte von über 50&nbsp;% (Obergrenze beim internationalen Radsportverband). Neun Proben wiesen einen Hämoglobinwert von 17 Gramm pro Deziliter auf (Obergrenze beim Welt-Skiverband FIS).<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable sortable">

<tbody><tr>
<th>Name</th>
<th>Verein</th>
<th>Befund</th>
<th>Strafe
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Thomas_M%C3%B6ller_(Fu%C3%9Fballspieler%2C_1967)" title="Thomas Möller (Fußballspieler, 1967)">Thomas Möller</a></td>
<td><a href="Eintracht_Braunschweig" title="Eintracht Braunschweig">Eintracht Braunschweig</a></td>
<td>positiv auf <a href="Stimulans" title="Stimulans">Psychostimulans</a> Prolintan und <a href="Etilefrin" title="Etilefrin">Etilefrin</a><sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td>keine Sanktionen, da Braunschweig das Spiel verloren hat
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Roland_Wohlfarth" title="Roland Wohlfarth">Roland Wohlfarth</a></td>
<td><a href="VfL_Bochum" title="VfL Bochum">VfL Bochum</a></td>
<td>positiv auf <a href="Norephedrin" title="Norephedrin">Norephedrin</a></td>
<td>zwei Monate Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Holger_Gehrke" title="Holger Gehrke">Holger Gehrke</a></td>
<td><a href="MSV_Duisburg" title="MSV Duisburg">MSV Duisburg</a></td>
<td>positiv auf <a href="Phenylephrin" title="Phenylephrin">Phenylephrin</a></td>
<td>kein Verfahren eingeleitet; Gehrke kam nicht zum Einsatz
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Thomas_Ernst_(Fu%C3%9Fballspieler)" title="Thomas Ernst (Fußballspieler)">Thomas Ernst</a></td>
<td>VfL Bochum</td>
<td>Einnahme einer Kreislauf stabilisierenden Substanz</td>
<td>80.000&nbsp;DM Geldstrafe für den VfL Bochum
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Petr_Kouba" title="Petr Kouba">Petr Kouba</a></td>
<td><a href="1._FC_Kaiserslautern" title="1. FC Kaiserslautern">1. FC Kaiserslautern</a></td>
<td>positiv auf <a href="Anabole_Steroide" title="Anabole Steroide">anaboles Steroid</a> <a href="Clostebol" title="Clostebol">Clostebol</a></td>
<td>vier Wochen Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Thomas_Ziemer" title="Thomas Ziemer">Thomas Ziemer</a></td>
<td><a href="1._FC_N%C3%BCrnberg" title="1. FC Nürnberg">1. FC Nürnberg</a></td>
<td>positiv auf anabole Steroide</td>
<td>neun Monate Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Quido_Lanzaat" title="Quido Lanzaat">Quido Lanzaat</a></td>
<td><a href="Borussia_M%C3%B6nchengladbach" title="Borussia Mönchengladbach">Borussia Mönchengladbach</a></td>
<td>positiv auf <a href="Tetrahydrocannabinol" title="Tetrahydrocannabinol">THC</a></td>
<td>acht Wochen Sperre; Aberkennung des Hallen-Masters-Titels für Mönchengladbach
</td></tr>
<tr>
<td>Manuel Cornelius</td>
<td><a href="Tennis_Borussia_Berlin" title="Tennis Borussia Berlin">TeBe Berlin</a></td>
<td>positiv auf <a href="Nandrolon" title="Nandrolon">Nandrolon</a></td>
<td>Freispruch, da Opfer eines kontaminierten Nahrungsergänzungsmittels
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Ibrahim_Tanko" title="Ibrahim Tanko">Ibrahim Tanko</a></td>
<td><a href="Borussia_Dortmund" title="Borussia Dortmund">Borussia Dortmund</a></td>
<td>positiv auf THC</td>
<td>vier Monate Sperre, 15.000&nbsp;DM Geldstrafe
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Raymond_Kalla" title="Raymond Kalla">Raymond Kalla</a></td>
<td>VfL Bochum</td>
<td>Einnahme von <a href="Triamcinolonhexacetonid" title="Triamcinolonhexacetonid">Triamcinolon</a></td>
<td>drei Spiele Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Daniel_Gomez_(Fu%C3%9Fballspieler)" title="Daniel Gomez (Fußballspieler)">Daniel Gomez</a></td>
<td><a href="Alemannia_Aachen" title="Alemannia Aachen">Alemannia Aachen</a></td>
<td>positiv auf <a href="Kortison" class="mw-redirect" title="Kortison">Kortison</a>-Präparat <a href="Methylprednisolon" title="Methylprednisolon">Methylprednisolon</a></td>
<td>zwölf Spiele Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Kay-Uwe_Jendrossek" title="Kay-Uwe Jendrossek">Kay-Uwe Jendrossek</a></td>
<td><a href="FC_Erzgebirge_Aue" title="FC Erzgebirge Aue">FC Erzgebirge Aue</a></td>
<td>Anwendung eines kortisonhaltigen Mittels</td>
<td>sechs Spiele Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Marko_Rehmer" title="Marko Rehmer">Marko Rehmer</a></td>
<td><a href="Hertha_BSC" title="Hertha BSC">Hertha BSC</a></td>
<td>Einnahme des Steroids <a href="Betamethason" title="Betamethason">Betamethason</a></td>
<td>neun Spiele Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Senad_Tiganj" title="Senad Tiganj">Senad Tiganj</a></td>
<td><a href="FC_Rot-Wei%C3%9F_Erfurt" title="FC Rot-Weiß Erfurt">FC Rot-Weiß Erfurt</a></td>
<td>positiv auf <a href="Fenoterol" title="Fenoterol">Fenoterol</a></td>
<td>zehn Wochen Sperre; Umwandlung der Spielwertung in eine 0:2-Niederlage von Erfurt gegen Unterhaching
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Falk_Schindler" title="Falk Schindler">Falk Schindler</a></td>
<td><a href="Kickers_Emden" title="Kickers Emden">Kickers Emden</a></td>
<td>positiv auf <a href="Finasterid" title="Finasterid">Finasterid</a></td>
<td>sechs Monate Sperre; Umwandlung der Spielwertung in eine 0:2-Niederlage von Emden gegen Düsseldorf
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Nemanja_Vucicevic" class="mw-redirect" title="Nemanja Vucicevic">Nemanja Vucicevic</a></td>
<td><a href="TSV_1860_M%C3%BCnchen" title="TSV 1860 München">TSV 1860 München</a></td>
<td>positiv auf <a href="Finasterid" title="Finasterid">Finasterid</a></td>
<td>sechs Monate Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Marc_Lerandy" title="Marc Lerandy">Marc Lerandy</a></td>
<td><a href="SC_Pfullendorf" title="SC Pfullendorf">SC Pfullendorf</a></td>
<td>positiv auf <a href="Reproterol" title="Reproterol">Reproterol</a></td>
<td>sechs Spiele Sperre
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Oliver_Kahn" title="Oliver Kahn">Oliver Kahn</a></td>
<td><a href="FC_Bayern_M%C3%BCnchen" title="FC Bayern München">FC Bayern München</a></td>
<td>Wutanfall bei Kontrolle, eventuell auch eine verspätete Kontrolle</td>
<td>ein Spiel Sperre in der <a href="UEFA_Champions_League" title="UEFA Champions League">UEFA Champions League</a> und 12.339&nbsp;Euro Strafe
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Christoph_Janker" title="Christoph Janker">Christoph Janker</a> und <a href="Andreas_Ibertsberger" title="Andreas Ibertsberger">Andreas Ibertsberger</a></td>
<td><a href="TSG_1899_Hoffenheim" title="TSG 1899 Hoffenheim">TSG 1899 Hoffenheim</a></td>
<td>verspätet zum Dopingtest erschienen</td>
<td>75.000 Euro Geldstrafe für 1899 Hoffenheim
</td></tr>
<tr>
<td>Tobias Francisco</td>
<td><a href="SV_Babelsberg_03" title="SV Babelsberg 03">SV Babelsberg 03</a></td>
<td>positive <a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a>/<a href="Epitestosteron" title="Epitestosteron">Epitestosteron</a>-Probe</td>
<td>zwei Jahre Sperre
</td></tr>


<tr>
<td><a href="Mario_Vu%C5%A1kovi%C4%87" title="Mario Vušković">Mario Vušković</a></td>
<td><a href="Hamburger_SV" title="Hamburger SV">Hamburger SV</a></td>
<td>positive <a href="Epitestosteron" title="Epitestosteron">Epitestosteron</a>-Probe</td>
<td>zwei Jahre Sperre<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Paul Pogba
</td>
<td>Juventus Turin
</td>
<td>Erhöhter Testosteronwert
</td>
<td>Vier Jahre Sperre
</td></tr>

<tr>
<th colspan="5" style="text-align:right"><small>Quellen: Artikel in <i><a href="Welt_Online" class="mw-redirect" title="Welt Online">Welt Online</a></i><sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <i><a href="N-tv" class="mw-redirect" title="N-tv">n-tv.de</a></i><sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></small>
</th></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gewichtheben">Gewichtheben</h4></div>
<ul><li>Bei den Weltmeisterschaften im Gewichtheben 2006 wurde die gesamte indische Mannschaft sowie 45 weitere Athleten gesperrt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Leichtathletik">Leichtathletik</h4></div>
<ul><li><a href="Disqualifikation" title="Disqualifikation">Disqualifikation</a> des Olympiasiegers und Weltrekordlers im <a href="100-Meter-Lauf" title="100-Meter-Lauf">100-Meter-Lauf</a>, <a href="Ben_Johnson_(Leichtathlet)" title="Ben Johnson (Leichtathlet)">Ben Johnson</a> (Kanada) bei den <a href="Olympische_Sommerspiele_1988" title="Olympische Sommerspiele 1988">Olympischen Sommerspielen 1988</a> in Seoul</li>
<li>1992 Dopingverdacht bzw. <a href="Medikamentenmissbrauch" class="mw-redirect" title="Medikamentenmissbrauch">Medikamentenmissbrauch</a> durch <a href="Katrin_Krabbe" title="Katrin Krabbe">Katrin Krabbe</a>, <a href="Grit_Breuer" title="Grit Breuer">Grit Breuer</a>, <a href="Manuela_Derr" title="Manuela Derr">Manuela Derr</a> und ihren Trainer <a href="Thomas_Springstein" title="Thomas Springstein">Thomas Springstein</a>.</li>
<li>Der US-amerikanische Sprintstar, Weltrekordler und Olympiasieger <a href="Justin_Gatlin" title="Justin Gatlin">Justin Gatlin</a> wurde im Juli 2006 des Dopings überführt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rugby">Rugby</h4></div>
<ul><li>Im Frühjahr 2015 veröffentlichte <a href="Pierre_Ballester" title="Pierre Ballester">Pierre Ballester</a>, Autor des Buchs <i>L.A. Confidential</i> von 2005 über das Doping <a href="Lance_Armstrong" title="Lance Armstrong">Lance Armstrongs</a>, ein neues Werk mit Enthüllungen über die weite Verbreitung von Doping bei der in Frankreich drittbeliebtesten Sportart <a href="Rugby" title="Rugby">Rugby</a>.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wintersport">Wintersport</h4></div>
<ul><li><a href="Disqualifikation" title="Disqualifikation">Disqualifikation</a> der Drittplatzierten im 5-km-Langlauf <a href="Galina_Alexejewna_Kulakowa" title="Galina Alexejewna Kulakowa">Galina Kulakowa</a> (<a href="Olympiasieger" title="Olympiasieger">Olympiasiegerin</a> von <a href="Olympische_Winterspiele_1972" title="Olympische Winterspiele 1972">Sapporo&nbsp;1972</a> über 5&nbsp;km, 10&nbsp;km und in der Staffel) bei den <a href="Olympische_Winterspiele_1976" title="Olympische Winterspiele 1976">Olympischen Winterspielen 1976</a> in Innsbruck wegen Anwendung eines <a href="Ephedrin" title="Ephedrin">Ephedrin</a> enthaltenden Schnupfensprays. Sie wurde durch die <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_Internationale_de_Ski" title="Fédération Internationale de Ski">FIS</a> und das <a href="IOC" class="mw-redirect" title="IOC">IOC</a> nicht gesperrt und erreichte im 10-km-Einzelrennen Bronze sowie Gold in der Staffel.</li>
<li>Disqualifikation des dreifachen Goldmedaillengewinners <a href="Johann_M%C3%BChlegg" title="Johann Mühlegg">Johann Mühlegg</a> bei den <a href="Olympische_Winterspiele_2002" title="Olympische Winterspiele 2002">Olympischen Winterspielen 2002</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Tennis">Tennis</h4></div>
<p>Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) untersucht mehrmals im Jahr die Werte der Tennisspieler bezüglich verbotener Substanzen. Die <a href="International_Tennis_Federation" title="International Tennis Federation">International Tennis Federation</a> (ITF), der Tennisweltverband, legte die Zahlen offen, wie oft solche Tests tatsächlich stattfinden, etwa zehn bis vierzehn Mal pro Jahr. Die Sportler werden nicht nur bei Wettbewerben und Turnieren kontrolliert, sondern müssen sich auch abseits der Stadien auf Untersuchungen einstellen.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Laufe der Jahre wurden nicht wenige prominente Profitennisspieler überführt, unerlaubte Substanzen eingenommen zu haben, darunter auch <a href="Kokain" title="Kokain">Kokain</a><sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine ausgewählte Gruppe von Tennisspielern wird im Rahmen des <a href="Biologischer_Pass" title="Biologischer Pass">Athlete Biological Passport</a> (ABP)-Programms regelmäßig getestet. ABPs werden im <a href="Tennis" title="Tennis">Tennis</a> seit 2013 eingesetzt.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dopingfälle seit 2015 (siehe auch Dopingfälle im Tennis):
</p>
<ul><li>2015: 15 Jahre Sperre für <a href="Wayne_Odesnik" title="Wayne Odesnik">Wayne Odesnik</a> aufgrund mehrerer Dopingvergehen.</li></ul>
<ul><li>2016: Positiver Dopingtest auf die Substanz <a href="Meldonium" title="Meldonium">Meldonium</a> bei <a href="Marija_Jurjewna_Scharapowa" title="Marija Jurjewna Scharapowa">Maria Sharapova</a>. Es folgt eine Sperre von zwei Jahren, nach Einspruch auf 15 Monate reduziert.</li></ul>
<ul><li>2017: Bei <a href="Sara_Errani" title="Sara Errani">Sara Errani</a> konnte ein Test <a href="Letrozol" title="Letrozol">Letrozol</a> nachweisen. Als Strafe sperrt die ITF sie für zwei Monate.</li></ul>
<ul><li>2017: Zwölf Monate Sperre für <a href="Daniel_Evans_(Tennisspieler)" title="Daniel Evans (Tennisspieler)">Daniel Evans</a> wegen <a href="Kokain" title="Kokain">Kokain</a>-Konsums.</li></ul>
<ul><li>2017: Ein Test bei <a href="Thomaz_Bellucci" title="Thomaz Bellucci">Thomaz Bellucci</a> schlägt positiv auf ein verbotenes <a href="Diuretikum" title="Diuretikum">Diuretikum</a> an. Es folgte eine Sperre von fünf Monaten.</li></ul>
<ul><li>2019: Bei <a href="Beatriz_Haddad_Maia" title="Beatriz Haddad Maia">Beatriz Haddad Maia</a> werden zwei <a href="Anabolika" title="Anabolika">Anabolika</a> nachgewiesen – zehn Monate Sperre.</li></ul>
<ul><li>2019: <a href="Abigail_Spears" title="Abigail Spears">Abigail Spears</a> wird bei den <a href="US_Open" title="US Open">US Open</a> positiv auf <a href="Testosteron" title="Testosteron">Testosteron</a> und Prasteron getestet – 22 Monate Sperre.</li></ul>
<ul><li>2019: <a href="Nicol%C3%A1s_Jarry" title="Nicolás Jarry">Nicolás Jarry</a> wird positiv auf die Substanzen Ligandrol und <a href="Stanozolol" title="Stanozolol">Stanozol</a> getestet – elf Monate Spielverbot.</li></ul>
<ul><li>2020: Bei <a href="Robert_Farah" title="Robert Farah">Robert Farah</a> wird <a href="Boldenon" title="Boldenon">Boldenon</a> im Blut gefunden. Farah kann aber glaubhaft versichern, dass die Substanz durch den Konsum von Fleisch in seinen Körper gelangt war, und kommt straffrei davon.</li></ul>
<ul><li>2022: <a href="Simona_Halep" title="Simona Halep">Simona Halep</a> wird positiv auf <a href="Roxadustat" title="Roxadustat">Roxadustat</a> getestet und weist Unregelmäßigkeiten im Blutpass auf – vier Jahre Sperre. Der <a href="Internationaler_Sportgerichtshof" title="Internationaler Sportgerichtshof">Internationale Sportgerichtshof</a> (CAS) reduzierte die Sperre im März 2024 auf neun Monate.</li></ul>
<ul><li>2022: <a href="Kamil_Majchrzak" title="Kamil Majchrzak">Kamil Majchrzak</a> 13 Monate Sperre wegen mehrerer positiver Dopingtests.</li></ul>
<ul><li>2022: Weil er vergessen hatte, eine Ausnahmegenehmigung für sein ADHS-Medikament <a href="Methylphenidat" title="Methylphenidat">Methylphenidat</a> zu verlängern, wird <a href="Fernando_Verdasco" title="Fernando Verdasco">Fernando Verdasco</a> für zwei Monate gesperrt.</li></ul>
<ul><li>2023: <a href="Jenson_Brooksby" title="Jenson Brooksby">Jenson Brooksby</a> verstößt gegen die Meldeauflagen („whereabouts“) der WADA und verpasst drei Dopingtests innerhalb von 18 Monaten – vorläufige Sperre.</li></ul>
<ul><li>2023: <a href="Mikael_Ymer" title="Mikael Ymer">Mikael Ymer</a> wird dreimal in 18 Monaten nicht von den Dopingkontrolleuren dort angetroffen, wo er sich angeblich befinden sollte – 18 Monate Sperre.</li></ul>
<ul><li>2024: <a href="Jannik_Sinner" title="Jannik Sinner">Jannik Sinner</a> wurde im März zweimal positiv auf das verbotene Steroid <a href="Clostebol" title="Clostebol">Clostebol</a> getestet und anschließend durch ein unabhängiges Gericht freigesprochen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sportliche_Anlässe"><span id="Sportliche_Anl.C3.A4sse"></span>Sportliche Anlässe</h3></div>
<ul><li>Bei den Olympischen Sommerspielen in Athen 2004 wurden zehn <a href="Gewichtheber" class="mw-redirect" title="Gewichtheber">Gewichtheber</a> des Dopings überführt, unter ihnen der zweimalige griechische Silbermedaillengewinner <a href="Leonidas_Sampanis" title="Leonidas Sampanis">Leonidas Sampanis</a>, dem vor heimischem Publikum die Bronzemedaille aberkannt wurde. Die ebenfalls griechischen Sprinter und Olympiamedaillengewinner von Sydney <a href="Ekaterini_Thanou" title="Ekaterini Thanou">Ekaterini Thanou</a> und <a href="Konstantinos_Kenteris" title="Konstantinos Kenteris">Konstantinos Kenteris</a> entzogen sich durch einen vorgetäuschten Unfall einer Dopingkontrolle und traten nicht zu ihren Wettkämpfen an.</li>
<li>2007 wurden 15 österreichische Biathleten, Betreuer und Funktionäre wegen Besitzes von Dopingmitteln<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> während der Olympischen Winterspiele 2006, teilweise lebenslang für Olympische Spiele gesperrt.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gegen das <a href="%C3%96sterreichisches_Olympisches_Comit%C3%A9" title="Österreichisches Olympisches Comité">ÖOC</a> wurde eine Geldstrafe von einer Million US-Dollar verhängt.</li>
<li>Im Dezember 2014 recherchierte die auf Informationen der <a href="Whistleblower" title="Whistleblower">Whistleblower</a> und Leichtathletin <a href="Julija_Igorewna_Stepanowa" title="Julija Igorewna Stepanowa">Julia Stepanowa</a> und ihres Manns Witali beruhende<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-<a href="Dokumentation" title="Dokumentation">Dokumentation</a> <i>Geheimsache Doping – Wie Russland seine Sieger macht</i> über flächendeckendes und systematisches Doping<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Russland auch im Vorfeld der <a href="Olympische_Winterspiele_2014" title="Olympische Winterspiele 2014">Olympischen Winterspiele 2014</a> in <a href="Sotschi" title="Sotschi">Sotschi</a><sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit Verbindungen bis in die Spitze des Leichtathletik-Weltverbands <a href="World_Athletics" title="World Athletics">IAAF</a> (seit 2020: <i>World Athletics</i>).<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<dl><dd>Als Reaktion auf die Recherche setzte die WADA eine Untersuchungskommission ein. Das wenige Wochen vor den Olympischen Sommerspielen 2016 veröffentlichte Ergebnis der Untersuchung wurde als <a href="McLaren-Report" title="McLaren-Report">McLaren-Report</a> bekannt. Der russische Leichtathletikverband erwog zunächst rechtliche Schritte,<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anfang Februar 2015 trat sein amtierender Präsident Walentin Balachnitschew zurück.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im November 2015 wurde die gesamtrussische Leichtathletik-Föderation (ARAF) vom IAAF-Council vorläufig suspendiert. Damit darf der Verband bis auf weiteres keine Sportler zu internationalen Wettkämpfen entsenden und es droht ein Ausschluss russischer Leichtathleten von den <a href="Olympische_Sommerspiele_2016" title="Olympische Sommerspiele 2016">Olympischen Sommerspielen 2016</a> in <a href="Rio_de_Janeiro" title="Rio de Janeiro">Rio de Janeiro</a>.<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verbotene_technische_Hilfsmittel">Verbotene technische Hilfsmittel</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="E-Doping_im_Schachsport">E-Doping im Schachsport</h3></div>
<p><i>E-Doping</i> ist ein Schlagwort, mit dem die unerlaubte Zuhilfenahme von <a href="Computer" title="Computer">Computern</a> zur Leistungssteigerung, insbesondere im <a href="Schach" title="Schach">Schachsport</a> bezeichnet wird. Im Gegensatz zum Doping, welches auf die Steigerung der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit des Athleten zielt, beeinflusst der unerlaubte Einsatz elektronischer Hilfen nicht die Leistungsfähigkeit des Athleten; vielmehr handelt es sich um einen einfachen Regelverstoß im Sinne einer Unsportlichkeit. Da offensichtlich keine körperlichen Risiken für die Athleten bestehen, ist der Einsatz von solchen Hilfsmitteln in bestimmten Disziplinen des Schachsports, insbes. dem <a href="Fernschach" title="Fernschach">Fernschach</a>, erlaubt.
</p><p>Seitdem Schachcomputer bzw. sog. „Engines“ aufgrund größerer Rechentiefe selbst menschlichen Weltmeistern weit überlegen sind, besteht das Problem der Manipulation von Schachspielen durch Rückgriff auf elektronische Hilfsmittel. Dieses Problem hat sich durch die massenweise Verbreitung von <a href="Smartphone" title="Smartphone">Smartphones</a>, auf denen entsprechende Engines installiert werden können, noch einmal verstärkt. Während anfänglich noch Betrugsfälle bekannt wurden, in denen Helfer im Turniersaal per SMS mit einem Dritten in Verbindung standen, der an einem leistungsfähigen Computer Stellungen analysierte und Zugvorschläge erarbeitete (so z.&nbsp;B. im Fall <a href="S%C3%A9bastien_Feller#Betrugsvorwürfe_und_Sperre" title="Sébastien Feller">Sébastien Feller</a>), sind mit zunehmender Leistungsfähigkeit von Smartphones Fälle bekannt geworden, in denen die Spieler selbst während ihrer Toilettenbesuche unerlaubte Hilfen in Anspruch nahmen (so z.&nbsp;B. im Fall Christoph N.)<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Betrugsf%C3%A4lle_im_Schach" title="Betrugsfälle im Schach">Betrugsfälle im Schach</a></i></div>
<p>Gemäß Nr. 11.3.2.1 der <a href="FIDE" title="FIDE">FIDE</a>-Schachregeln<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dürfen Schachspieler grundsätzlich keinerlei elektronische Geräte am Spielort aufbewahren, die nicht zuvor vom Schiedsrichter ausdrücklich zugelassen wurden. Die Regeln sehen vor, dass der Turnierveranstalter in den Turnierregeln bestimmen kann, dass elektronische Geräte in vollständig ausgeschaltetem Zustand in einer Tasche aufbewahrt werden dürfen, die an einem vom Schiedsrichter zugelassenen Ort aufbewahrt wird und auf die ein Spieler nur mit Erlaubnis des Schiedsrichters zugreifen kann. Bei einem Verstoß sehen die FIDE-Regeln den Verlust der Partie vor, wobei der Veranstalter weniger schwerwiegende Maßnahmen bestimmen kann. Davon unberührt bleiben Disziplinarmaßnahmen der beteiligten Schachverbände.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Motor-Doping">Motor-Doping</h3></div>
<p>Bei der <a href="Cyclocross-Weltmeisterschaften_2016" title="Cyclocross-Weltmeisterschaften 2016">Cyclocross-Weltmeisterschaften 2016</a> wurde der 19-jährigen Belgierin <a href="Femke_Van_Den_Driessche" title="Femke Van Den Driessche">Femke Van Den Driessche</a> nachgewiesen, ein <a href="Rennrad" title="Rennrad">Rennrad</a> mit verstecktem Motor bereitgehalten zu haben. Ihr wurden durch den <a href="Union_Cycliste_Internationale" title="Union Cycliste Internationale">Weltradsportverband</a> ihre Titel U23-Europameisterin und Landesmeisterin aberkannt. Sie wurde mit CHF&nbsp;20.000 Strafe belegt und bis zum 10.&nbsp;Oktober 2021, also für sechs Saisons gesperrt. Schon vor der Urteilsverkündung des UCI am 26.&nbsp;April 2016 gab sie ihren Rücktritt bekannt. In einem bei ihr gefundenen Rad befanden sich ein Minimotor, Batterien im Sattelrohr und ein Bluetooth-Auslöser.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Medien berichteten über angebliches <a href="Motor-Doping" title="Motor-Doping">Motor-Doping</a> von sieben Radprofis bei zwei Radrennen in Italien und forderten die UCI auf, effektiver zu kontrollieren. UCI setzt bisher kostengünstig Magnetresonanzgeräte ein, die – etwa tabletgroß – am Radrahmen entlanggeführt werden. Als Alternative wird gefordert, mit Wärmebildkameras die Räder während der Fahrt zu filmen, wobei (neben Abwärme aus Lagerreibung, Rahmenstrapazierung) die Abwärme von Akku bzw. Motor sichtbar werden soll.<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Branchenkenner verdächtigen sieben – namentlich nicht bekannt gewordene – teilnehmende Radprofis der Radrennen <i>Strade Bianche</i> in Italien 2016 des Motordopings.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Doping_an_Tieren">Doping an Tieren</h2></div>
<p>Doping ist nicht nur beim Menschen bekannt, sondern wird auch dort eingesetzt, wo Tiere mit dem Menschen oder für ihn sportliche Erfolge erreichen sollen: beispielsweise im <a href="Pferdesport" title="Pferdesport">Pferdesport</a>, bei <a href="Pferderennen" title="Pferderennen">Pferderennen</a> oder bei <a href="Windhundrennen" title="Windhundrennen">Windhundrennen</a>. In Deutschland ist Doping an Tieren bei Wettkämpfen oder ähnlichen Veranstaltungen gem. <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__3.html">§&nbsp;3</a></span> des <a href="Tierschutzgesetz_(Deutschland)" title="Tierschutzgesetz (Deutschland)">Tierschutzgesetzes</a> verboten, auch die Hunde- und Pferdesportverbände treffen Maßnahmen gegen Doping.<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Chaperon_(Sport)" title="Chaperon (Sport)">Chaperon (Sport)</a></li>
<li><a href="Heidi-Krieger-Medaille" class="mw-redirect" title="Heidi-Krieger-Medaille">Heidi-Krieger-Medaille</a></li>
<li><a href="Staatsplanthema_14.25" class="mw-redirect" title="Staatsplanthema 14.25">Staatsplanthema 14.25 der DDR</a></li>
<li><a href="Enhanced_Games" title="Enhanced Games">Enhanced Games</a></li>
<li><a href="Zwangsdoping" title="Zwangsdoping">Zwangsdoping</a></li>
<li><a href="Anthropomaximologie" title="Anthropomaximologie">Anthropomaximologie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Mischa Kläber: <i>Doping im Fitness-Studio. Die Sucht nach dem perfekten Körper.</i> transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1611-8.</li>
<li>Nicole Arndt, Andreas Singler, Gerhard Treutlein (Hrsg.): <i>Sport ohne Doping! Argumente und Entscheidungshilfen für junge Sportlerinnen und Sportler sowie Verantwortliche in deren Umfeld.</i> Deutsche Sportjugend, 2004, ISBN 3-89152-485-4.</li>
<li>Christoph Asmuth (Hrsg.): <i>Was ist Doping? Fakten und Probleme der aktuellen Diskussion.</i> (= Brennpunkt Doping. 1). transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1444-2.</li>
<li><a href="Brigitte_Berendonk" title="Brigitte Berendonk">Brigitte Berendonk</a>: <i>Doping-Dokumente – Von der Forschung zum Betrug.</i> Springer-Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-540-53742-2.</li>
<li><a href="Karl-Heinrich_Bette" title="Karl-Heinrich Bette">Karl-Heinrich Bette</a>, Uwe Schimank: <i>Doping im Hochleistungssport</i>. 2., erw. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-518-11957-5.</li>
<li>Karl-Heinrich Bette, Uwe Schimank: <i>Die Dopingfalle</i> 2., erw. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006.</li>
<li>Klaus Blume: <i>Die Doping-Republik. Eine (deutsch-)deutsche Sportgeschichte</i>. Rotbuch Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86789-161-5.</li>
<li>Bettina Bräutigam, Michael Sauer: <i>DOPINGdimensionen und Medikamentenmissbrauch; Handlungsfelder für die Prävention.</i> Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 2004. (www.lwl.org)</li>
<li>Dirk Clasing (Hrsg.): <i>Doping und seine Wirkstoffe – Verbotene Arzneimittel im Sport</i>. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Spitta Verlag, Balingen 2010, ISBN 978-3-938509-90-6.</li>
<li>Dirk Clasing, Rudhard, Klaus Müller: <i>Dopingkontrolle – Informationen für Aktive, Betreuer und Ärzte zur Bekämpfung des Medikamentenmissbrauchs im Sport.</i> 4. Auflage. Sport und Buch Strauß, Köln 2006, ISBN 3-89001-134-9.</li>
<li><a href="Karl_Feiden" title="Karl Feiden">Karl Feiden</a>, Helga Blasius: <i>Doping im Sport: Wer – womit – warum</i>. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8047-2440-2.</li>
<li><a href="Michael_Gamper_(Literaturwissenschaftler)" title="Michael Gamper (Literaturwissenschaftler)">Michael Gamper</a>, Jan Mühlethaler, Felix Reidhaar (Hrsg.): <i>Doping; Spitzensport als gesellschaftliches Problem</i>. NZZ Verlag, Zürich 2000, ISBN 3-85823-858-9.</li>
<li>Wolfgang Jelkmann: <i>Blutdoping – Mythos und Realität.</i> In: Ch. Knust, D. Groß (Hrsg.): <i>Blut. Die Kraft des ganz besonderen Saftes in Medizin, Literatur, Geschichte und Kultur.</i> kassel university press, Kassel, 2010, S. 101–109. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.uni-kassel.de/hrz/db4/extern/dbupress/publik/abstract.php?978-3-89958-832-3">(Abstract auf: <i>uni-kassel.de</i>)</a></li>
<li>Wolfgang Knörzer, <a href="Giselher_Spitzer" title="Giselher Spitzer">Giselher Spitzer</a>, Gerhard Treutlein (Hrsg.): <i>Dopingprävention in Europa. Erstes Internationales Expertengespräch 2005 in Heidelberg</i>. Meyer&amp;Meyer, Aachen 2006, ISBN 3-89899-196-2.</li>
<li><a href="Martin_Krau%C3%9F" title="Martin Krauß">Martin Krauß</a>: <i>Doping.</i> <a href="Rotbuch-Verlag" class="mw-redirect" title="Rotbuch-Verlag">Rotbuch-Verlag</a>, Hamburg 2000.</li>
<li><a href="Arnd_Kr%C3%BCger" title="Arnd Krüger">Arnd Krüger</a>: <i>Die Paradoxien des Dopings – ein Überblick.</i> In: M. Gamper, J. Mühlethaler, F. Reidhaar (Hrsg.): <i>Doping – Spitzensport als gesellschaftliches Problem.</i> NZZ Verlag, Zürich 2000, ISBN 3-85823-858-9, S. 11–33.</li>
<li>Arnd Krüger: <i>Grundlagen der Doping-Prophylaxe.</i> In: Rico Kauerhof, Sven Nagel, Mirko Zebisch (Hrsg.): <i>Doping und Gewaltprävention.</i> (= Schriftenreihe des Instituts für Deutsches und Internationales Sportrecht. Band 1). Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2008, ISBN 978-3-86583-300-6, S.&nbsp;143–166.</li>
<li>Ralf Meutgens (Hrsg.): <i>Doping im Radsport</i>. Delius-Klasing Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7688-5245-6.</li>
<li>Arno Müller: <i>Doping – Sport – Ethik: Unterrichtsmaterialien zur Diskussionsgestaltung.</i> In: <i>Sport-Praxis – Die Fachzeitschrift für Sportlehrer und Übungsleiter.</i> Jg. 48 (2007), Heft 5, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220176-5906%22&amp;key=cql">0176-5906</a></span></span>, S. 4–9.</li>
<li>Rudhard Kl. Müller: <i>Doping.</i> C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-50845-6.</li>
<li>Carl Müller-Platz, Carsten Boos, R. Klaus Müller: <i>Doping beim Freizeit- und Breitensport.</i> (= Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Heft 43). Berlin 2006, ISBN 3-89606-174-7.</li>
<li><a href="Eckart_Roloff" title="Eckart Roloff">Eckart Roloff</a> und Karin Henke-Wendt: <i>Doping West, Doping Ost – Sportmediziner und ihr unsportlicher Wettkampf im Betrügen.</i> In: dies.: Geschädigt statt geheilt. Große deutsche Medizin- und Pharmaskandale. Hirzel, Stuttgart 2018, S. 65–75, ISBN 978-3-7776-2763-2.</li>
<li>Juana Schmidt: <i>Doping im Spiegel des schweizerischen Strafrechts – Perspektiven für einen Anti-Doping-Tatbestand.</i> In: <i>Zeitschrift für Sport und Recht.</i> (SpuRt) 2006, Heft 1 und 2, C.H. Beck, München 2006, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220945-3873%22&amp;key=cql">0945-3873</a></span></span>, S. 19–24 sowie 63–67.</li>
<li><a href="Wilhelm_Sch%C3%A4nzer" title="Wilhelm Schänzer">Wilhelm Schänzer</a>, Mario Thevis: <i>Doping und Dopinganalytik: Wirkstoffe und Methoden.</i> In: <i>Chemie in unserer Zeit.</i> 38(4) (2004), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220009-2851%22&amp;key=cql">0009-2851</a></span></span>, S. 230–241.</li>
<li>Katja Senkel: <i>Play True. Die Dopingproblematik zwischen sportethischen Anforderungen und allgemeinem Rechtsanspruch</i>. (= Olympische Studien. Band 7). Agon Sportverlag, Kassel 2005, ISBN 3-89784-997-6.</li>
<li>Andreas Singler, Gerhard Treutlein: Joseph Keul: Wissenschaftskultur, Doping und Forschung zur pharmakologischen Leistungssteigerung. Wissenschaftliches Gutachten im Auftrag der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mainz: 2015. Zugriff unter: Website Andreas <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.andreas-singler.de/doping-forschung-%E3%83%89%E3%83%BC%E3%83%94%E3%83%B3%E3%82%B0/doping-an-der-universit%C3%A4t-freiburg/">Singler</a>.</li>
<li>Andreas Singler: <i>Doping beim Team Telekom/T-Mobile. Wissenschaftliches Gutachten zu systematischen Manipulationen im Profiradsport mit Unterstützung Freiburger Sportmediziner. Im Auftrag der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.</i> Mainz: 2015. Zugriff unter: Website Andreas <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.andreas-singler.de/doping-forschung-%E3%83%89%E3%83%BC%E3%83%94%E3%83%B3%E3%82%B0/doping-an-der-universit%C3%A4t-freiburg/">Singler</a>.</li>
<li>Andreas Singler, Gerhard Treutlein: Herbert Reindell als Röntgenologe, Kardiologe und Sportmediziner: Wissenschaftliche Schwerpunkte, Engagement im Sport und Haltungen zum Dopingproblem. Wissenschaftliches Gutachten im Auftrag der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mainz 2014. Zugriff unter: Website Andreas Singler. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.andreas-singler.de/doping-forschung-%E3%83%89%E3%83%BC%E3%83%94%E3%83%B3%E3%82%B0/doping-an-der-universit%C3%A4t-freiburg/">andreas-singler.de</a></li>
<li>Andreas Singler: Dopingprävention – Anspruch und Wirklichkeit. Aachen: Shaker 2011.</li>
<li>Andreas Singler: Doping und Enhancement. Interdisziplinäre Studien zur Pathologie gesellschaftlicher Leistungsorientierung. Göttingen: Cuvillier Verlag 2012 (Würzburger Beiträge zur Sportwissenschaft Band 6).</li>
<li>Andreas Singler, Gerhard Treutlein: <i>Doping im Spitzensport. Sportwissenschaftliche Analysen zur nationalen und internationalen Leistungsentwicklung</i>. erw. 3. Auflage. Meyer&amp;Meyer, Aachen 2006, ISBN 3-89899-192-X.</li>
<li>Andreas Singler, Gerhard Treutlein: <i>Doping – von der Analyse zur Prävention.</i> Meyer&amp;Meyer, Aachen 2001, ISBN 3-89124-665-X.</li>
<li>Norman Schöffel, David A. Groneberg, Henryk Thielemann, Axel Ekkernkamp: <i>Schwarzbuch Doping. Methoden, Mittel, Machenschaften</i>. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2014, ISBN 978-3-95466-135-0.</li>
<li>Ludwig&nbsp;V. Geiger: <i>Kunst der Bewegung. So funktioniert der Körper.</i> Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 2014, ISBN 978-3-475-54329-6, S. 76, 91 f., 245 f., 259, 262 f., 270 f., 394 f., 398, 402 ff.</li></ul>
<p><b>Jugendbuch</b>
</p>
<ul><li>Florian Buschendorff: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.buschendorff.de/Muskeln.htm"><i>Ich will mehr Muskeln – egal wie!</i></a> – Jugendroman zum Thema Doping, Bodybuilding und Körperkult (14–16 Jahre). Verlag an der Ruhr, 2008, ISBN 978-3-8346-0405-7.</li>
<li>Deutsche Sportjugend (Hrsg. – Autoren Gerhard Treutlein u.&nbsp;a.): <i>Sport ohne Doping!</i> Arbeitsmedienmappe zur Dopingprävention. Frankfurt am Main 2006/2008.</li>
<li>Deutsche Sportjugend (Hrsg. – Autoren: Gerhard Treutlein/Patrick Magaloff): <i>Sport ohne Doping!</i> Informationen zu Anti-Dopingregeln für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler. Frankfurt am Main 2009.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme">Filme</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dokumentarfilme_in_den_Mediatheken">Dokumentarfilme in den Mediatheken</h3></div>
<ul><li>2014: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/geheimsache-doping-wie-russland-seine-sieger-macht/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTgxYjE3Mjc3LTI0OTAtMTFlNS1hOWE3LTUyMjFhZjBjMmJiNQ"><i>Geheimsache Doping – Wie Russland seine Sieger macht</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(58&nbsp;Min.), abrufbar bis 20.&nbsp;Juli 2027</li>
<li>2015: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/die-story/geheimsache-doping-im-schattenreich-der-leichtathletik/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWYyMmYzMzlkLWMxZTMtNDFjMS05YmE1LTRjMTYzZjZmNTc0Zg"><i>Geheimsache Doping – Im Schattenreich der Leichtathletik</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek (56 Min.), kein Ablaufdatum</li>
<li>2018: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/geheimsache-doping-das-olympiakomplott-teil-i/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1mZm1wZWctdmlkZW8tNjA4NTUwNA"><i>Geheimsache Doping – Das Olympiakomplott (Teil I)</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(35&nbsp;Min.), abrufbar bis 16.&nbsp;Juli 2027</li>
<li>2018: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/geheimsache-doping-das-olympiakomplott-teil-ii/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1mZm1wZWctdmlkZW8tNjA4NjMzMw"><i>Geheimsache Doping – Das Olympiakomplott (Teil II)</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(27&nbsp;Min.), abrufbar bis 16.&nbsp;Juli 2027</li>
<li>2019: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/die-gier-nach-gold-der-weg-in-die-dopingfalle/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvNjUyMWNkODctMDE4MC00YzBkLWJjNDItNzkxYzQ0N2RjMTFm"><i>Die Gier nach Gold – Der Weg in die Dopingfalle</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(45&nbsp;Min.), abrufbar bis 15.&nbsp;Juli 2027</li>
<li>2020: <i>Geheimsache Doping – „Hau rein die Pille!“</i>, <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>, 44 Minuten<sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2021: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/menschenversuche-die-heimlichen-experimente-im-ddr-sport/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1mZm1wZWctdmlkZW8tNjA4MjEzOA"><i>Geheimsache Doping: Menschenversuche – Die heimlichen Experimente im DDR-Sport</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(36&nbsp;Min.), abrufbar bis 20.&nbsp;Juli 2027<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2021: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/schuldig-wie-sportler-ungewollt-zu-dopern-werden-koennen/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1mZm1wZWctdmlkZW8tNjA4MzAzNQ"><i>Geheimsache Doping: Schuldig – Wie Sportler ungewollt zu Dopern werden können</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(52&nbsp;Min.), abrufbar bis 16.&nbsp;Juli 2027<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2023: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3Nwb3J0c2NoYXUvYTAzZWRhMDgtY2JkNS00YWE0LWI1ZDAtMjYzNTdhMTllZjEz"><i>Geheimsache Doping: Dealer</i></a> in der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Mediathek&nbsp;(45&nbsp;Min.), abrufbar bis 4.&nbsp;April 2028</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spielfilme">Spielfilme</h3></div>
<ul><li>2014: <a href="Fair_Play_(2014)" title="Fair Play (2014)">Fair Play</a></li>
<li>2015: <a href="The_Program_%E2%80%93_Um_jeden_Preis" title="The Program – Um jeden Preis">The Program – Um jeden Preis</a> <i>(The Program)</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Doping?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Doping</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Doping" class="extiw external" title="wikt:Doping">Wiktionary: Doping</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4126002-8">Literatur von und über Doping</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nada.de/nationale-anti-doping-agentur-deutschland/">NADA – Nationale Anti-Doping-Agentur</a> – aktuelle Dopingliste, Liste mit erlaubten Medikamenten etc.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wada-ama.org/">WADA – Welt-Anti-Doping-Agentur</a> (in Englisch und Französisch) WADC-Informationen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.antidoping.ch/">Antidoping Schweiz</a>, Informationsplattform der Dopingbekämpfung Schweiz: Aktuelle Dopingliste, Wirkungen und Nebenwirkungen von Doping, Kontrollablauf etc.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.doping-info.net/">Doping-Info.net</a>, Definition, Wirkung, Substanzen und Kontrolle</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100325133004/http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/02_main.html">Deutsche Sporthochschule Köln</a>, Nebenwirkungen von Dopingsubstanzen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.translating-doping.de/">Translating Doping</a>, Wissenschaftliches Projekt des BMBF zur inter- und transdisziplinären Wissenstransformation der Dopingthematik</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110925031522/http://magazin.gesundsuchen.de/2011/07/25/gesundheitsartikel/doping-am-schreibtisch-interview-mit-facharzt-gotz-mundle/">Doping am Arbeitsplatz zur Stressbewältigung</a>, Interview mit Facharzt Götz Mundle</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-BZ_Brendler_18-3-015-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-BZ_Brendler_18-3-015_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Brendler: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/doping-im-job-nimmt-zu--101997922.html"><i>Doping im Job nimmt zu</i>.</a> <a href="Badische-zeitung.de" class="mw-redirect" title="Badische-zeitung.de">Badische-zeitung.de</a>, 18. März 2015 (<a href="Deutsche_Presse-Agentur" title="Deutsche Presse-Agentur">dpa</a>).</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Jacob Bucher: <i>Soldiering with Substance: Substance and Steroid Use among Military Personnel.</i> In: <i>Journal of Drug Education.</i> 42(2012), 3, S.&nbsp;267–292. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.alternet.org/story/84178/america's_chemically_modified_21st_century_soldiers">America’s chemically modified 21st century soldiers</a>, Clayton Dach, AlterNet, 2. Mai 2008.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Verroken: <i>Drug use and abuse in sport.</i> In: <i>Baillieres Best Pract Res Clin Endocrinol Metab.</i> 14, 2000, S.&nbsp;1–23. <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10932807?dopt=Abstract">PMID 10932807</a>.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Adrian Lobe: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/sport/article138982184/Droht-dem-Radsport-der-naechste-Betrugsskandal.html"><i>Mechanisches Doping: Droht dem Radsport der nächste Betrugsskandal?</i></a>. welt.de. 1. April 2015.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Rachel Metz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tr/artikel/Fuenf-Wege-zum-Cyborg-zu-werden-4111139.html"><i>Fünf Wege, zum Cyborg zu werden</i></a>. Technology Review. heise.de. 17. Juli 2018.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Menn: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wiwo.de/technologie/forschung/auf-dem-weg-zum-cyborg-bionische-beine-und-digitale-nerven/20763070-2.html"><i>Auf dem Weg zum Cyborg – Warum sich Menschen selbst optimieren</i></a>. wiwo.de. 13. Januar 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140211041203/http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/Code_deutsch.pdf">wada-ama.org</a> (PDF).</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Singler: <cite style="font-style:italic">Dopingprävention – Anspruch und Wirklichkeit</cite>. Shaker, Aachen 2011.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Doping&amp;rft.au=Andreas+Singler&amp;rft.btitle=Dopingpr%C3%A4vention+-+Anspruch+und+Wirklichkeit&amp;rft.date=2011&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Aachen&amp;rft.pub=Shaker" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Patrick Laure: <cite style="font-style:italic">Die Prävention von Dopingmentalität: der Weg über die Erziehung</cite>. In: Fritz Dannenmann, Ralf Meutgens, Andreas Singler (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Sportpädagogik als humanistische Herausforderung. Festschrift zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Gerhard Treutlein.</cite> Shaker, Aachen 2011, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>276–287</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Doping&amp;rft.atitle=Die+Pr%C3%A4vention+von+Dopingmentalit%C3%A4t%3A+der+Weg+%C3%BCber+die+Erziehung&amp;rft.au=Patrick+Laure&amp;rft.btitle=Sportp%C3%A4dagogik+als+humanistische+Herausforderung.+Festschrift+zum+70.+Geburtstag+von+Prof.+Dr.+Gerhard+Treutlein.&amp;rft.date=2011&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=276-287&amp;rft.place=Aachen&amp;rft.pub=Shaker" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Bezirksberufsgericht für Ärzte in Freiburg: <cite style="font-style:italic">Urteil im Namen des Volkes in der Berufsgerichtssache Prof. Dr. med. Armin Klümper […] wegen berufsunwürdigen Verhaltens. Freiburg (verkündet am 16.09.1992)</cite>. 16.&nbsp;September 1992.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Doping&amp;rft.au=Bezirksberufsgericht+f%C3%BCr+%C3%84rzte+in+Freiburg&amp;rft.btitle=Urteil+im+Namen+des+Volkes+in+der+Berufsgerichtssache+Prof.+Dr.+med.+Armin+Kl%C3%BCmper+%5B%E2%80%A6%5D+wegen+berufsunw%C3%BCrdigen+Verhaltens.+Freiburg+%28verk%C3%BCndet+am+16.09.1992%29&amp;rft.date=1992-09-16&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim Linck: <cite style="font-style:italic">Doping und staatliches Recht.</cite> In: <cite style="font-style:italic">Neue Juristische Wochenschrift</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>41</span>, 1987, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2545–2551</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Doping&amp;rft.atitle=Doping+und+staatliches+Recht.&amp;rft.au=Joachim+Linck&amp;rft.date=1987&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=41&amp;rft.jtitle=Neue+Juristische+Wochenschrift&amp;rft.pages=2545-2551" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Guest, N.S., VanDusseldorp, T.A., Nelson, M.T. et al.: <cite style="font-style:italic">International society of sports nutrition position stand: caffeine and exercise performance</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Journal of the International Society of Sports Nutrition</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>18</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>, 2.&nbsp;Januar 2021, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221550-2783%22&amp;key=cql">1550-2783</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1186/s12970-020-00383-4">10.1186/s12970-020-00383-4</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-020-00383-4#Abs1">biomedcentral.com</a> [abgerufen am 28.&nbsp;Dezember 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Doping&amp;rft.atitle=International+society+of+sports+nutrition+position+stand%3A+caffeine+and+exercise+performance&amp;rft.au=Guest%2C+N.S.%2C+VanDusseldorp%2C+...&amp;rft.date=2021-01-02&amp;rft.doi=10.1186%2Fs12970-020-00383-4&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=1550-2783&amp;rft.issue=1&amp;rft.jtitle=Journal+of+the+International+Society+of+Sports+Nutrition&amp;rft.pages=1&amp;rft.volume=18" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!</div>
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